Gilching Klaus Schmid hätte einiges darum gegeben, wenn die Handballer des TSV Sonthofen seinem Ansinnen nachgekommen wären, die Partie vom Samstag (Spielbeginn 17 Uhr) zu verlegen. Zur Enttäuschung des Gilchinger Trainers fanden die Allgäuer jedoch keinen Ausweichtermin. Und so müssen die Falken die lange Fahrt nach Sonthofen mit einem Notaufgebot antreten. „Uns bleibt nichts anderes übrig“, fügt sich der Coach dem Unvermeidlichen. Verständnis für die Situation des Tabellenneunten zeigt der Übungsleiter ohnehin. Er kann nachvollziehen, dass der Gegner aus den Personalsorgen der Gilchinger einen Vorteil schlagen möchte: „Die brauchen jeden Punkt.“ Mit 12:22 Zählern befinden sich die Allgäuer in akuter Abstiegsgefahr. Bei nur noch fünf ausstehenden Begegnungen heißt es für sie, mitzunehmen, was noch zu holen ist.

Zu Schmids Erleichterung hat seine Mannschaft den Klassenerhalt längst sichergestellt. „Wir haben unser Saisonziel erreicht“, stellt er klar.

Seit einem guten Monat laufen beim aktuellen Ranglistenvierten die Planungen für die kommende Runde. Ein Thema wird sicherlich sein, den Kader so weit zu ergänzen, dass personelle Engpässe in Zukunft vermieden werden. Auch im Hinspiel standen dem Trainer gerade einmal sieben Feldspieler zur Verfügung. Dieses Mal muss er auf Toni Skember (Rippenprellung) und Benjamin Lechner (private Gründe) verzichten. Der Einsatz von Philipp Laumer (Grippe) ist fraglich.  hch