Gilching Ob die Gilchinger Handballer auch im Heimspiel am Sonntag (18 Uhr, Rathaushalle) gegen die HSG Gröbenzell-Olching mit der erfolgreichen Besetzung vom Derby gegen Herrsching auflaufen, steht noch in den Sternen. Klaus Schmid will zunächst abwarten, wie sich die Reserve des TSV, die am Samstag ihr Heimspiel gegen Schongau bestreitet, aus der Affäre zieht. Gewinnt der Abstiegskandidat, wird Uros Bojanic einen Tag später in der ersten Mannschaft eingesetzt. Wenn nicht, sieht der Gilchinger Trainer davon ab, den Ex-Profi aus Serbien in der ersten Garnitur zu berücksichtigen, damit er weiterhin der Zweiten im Kampf um den Klassenerhalt beistehen kann.

Mit oder ohne Bojanic sind die Gilchinger Favorit gegen den Tabellensiebten der Bezirksoberliga. Ihre Qualitäten haben die Gröbenzeller vor allem am Kreis. Hier sorgt Benno Gnan für die Musik, der mit 81 Treffern zu den effektivsten Angreifern der Liga gehört. „Er muss in der Offensive die Tore machen“, weiß Schmid. Seine Effektivität erreicht sonst nur Max Holmer, der bisher 75 Mal ins Schwarze getroffen hat.

Im Vergleich mit den beiden wurfgewaltigsten Gröbenzellern schneiden Gilchings beste Schützen Felix Kraisy (118) und Sebastian Mende (87) wesentlich besser ab. Im Hinspiel kam Gnan auf sechs Tore. Trotzdem konnte er die 26:30-Heimniederlage der HSG nicht verhindern.  hch