Gilching Die Verletzungsmisere bei den Gilchinger Handballern reißt nicht ab. Über die Faschingstage brach sich Basti Röhrl im Training den Knöchel an und riss sich die Bänder. Er ist mittlerweile der dritte schwerverletzte Spieler, den das Team zu beklagen hat. Jonas Bichteler hatte sich zu Saisonbeginn das Kreuzband gerissen, während sich Maximilian Stöckl Anfang Februar den Arm zweifach brach und ebenfalls eine Kreuzbandverletzung erlitt. Hinzu kommt, dass der TSV weiterhin darauf wartet, dass Uros Bojanic endlich ein Visum für Deutschland erteilt wird. Viele Spiele wird der Serbe in dieser Runde nicht mehr für den Tabellenvierten der Bezirksoberliga absolvieren. „Die personelle Besetzung ist grenzwertig“, klagt Klaus Schmid. Beim Auswärtsspiel am Samstag (19.45 Uhr) bei der der HSG Würm-Mitte II stehen dem Trainer nur noch zehn Akteure zur Verfügung.

Viel darf nicht mehr passieren, wenn die Gilchinger die Saison vernünftig zu Ende bringen wollen. Denn auch sonst muss Schmid schon improvisieren. Felix Kraisy konnte wegen seines Berufs die vergangenen Wochen nicht am Training teilnehmen und geht ohne Vorbereitung in die Partie beim Tabellenletzten. „Wir fahren hin, um ein ordentliches Spiel zu machen“, sagt der Coach. Den Sieg beim Tabellenletzten würde der Übungsleiter gerne mitnehmen, um in Sachen Klassenerhalt keine Fragen mehr aufkommen zu lassen. Zumal nicht abzusehen ist, wie sich die personelle Situation weiter entwickelt.  hch