Gilching – Zumindest etwas Positives kann Klaus Schmid dann doch noch vermelden. „Uros Bojanic wird am 17. März wieder in Gilching auftauchen“, verkündet der Trainer des TSV. Zwar hat der Serbe immer noch keine gültige Arbeitserlaubnis in der Tasche, doch sein Touristenvisum macht es möglich, dass er wenigstens als Handballspieler eingesetzt werden kann. „Für ihn ist das eine Tragödie, weil er so lange ohne Einkommen dasteht“, fühlt Schmid mit seinem Schützling. Zum Heimspiel am Sonntag (18 Uhr) gegen den SC Unterpfaffhofen-Germering wird ihm Bojanic aber nicht zur Verfügung stehen. Das Fehlen des Rückraumspielers kann der Coach jedoch verkraften. Mit dem jüngsten Sieg bei Würm-Mitte hat sich der TSV ein beruhigendes Polster verschafft. Mit 20:12 Punkten brauchen die Gilchinger nicht mehr um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga zu bangen, auch wenn noch sechs Begegnungen zu bestreiten sind. Acht Punkte Vorsprung auf den Viertletzten der Tabelle müssten eigentlich reichen.

Abschenken will der Tabellenvierte im Nachbarschafdtsduell gegen den Sportclub aber trotzdem nichts. Zu viel Prestige steht im Kräftemessen der beiden Lokalrivalen auf dem Spiel. In der Hinrunde behielten die Gilchinger mit 27:25 die Oberhand, obwohl der Ranglistenfünfte lange Zeit wie der sichere Sieger aussah. Das ist in Germering noch nicht vergessen, obwohl mittlerweile ein neuer Trainer auf der Bank des Gegners Platz nimmt. „Wir machen unser Spiel und schauen, dass wir gewinnen“, erwartet Schmid nichts weniger als einen erneuten Erfolg. Auch ohne Bojanic.  hch