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TSV Herrsching 2 - 1.Männer Presse Vorbericht

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Quelle: Münchner Merkur e-Paper

 

Herrsching – Hans Wannenmacher ist schon zu lange im Geschäft, um sich etwas vorzumachen. Deshalb geht der Trainer der Herrschinger Handballreserve das Derby am Sonntag (15.40 Uhr, Nikolaushalle) gegen den TSV Gilching vollkommen gelassen an. „Das hat nicht mehr die Brisanz wie früher“, spricht er von einem Lokalkampf light. Obwohl die erste Garnitur des TSV Herrsching seit drei Jahren in der Landesliga angesiedelt ist und sich die Spieler von beiden Vereinen freundschaftlich verbunden sind, geht Klaus Schmid von einem großen Spannungsfaktor aus. „Derby bleibt Derby“, widerspricht der Gilchinger Coach, „da ändert sich nicht viel.“

Die Brisanz nährt sich vor allem aus den Ambitionen der Gilchinger, die nach Jahren der Agonie von Schmid aus ihrem sportlichen Dornröschenschlaf wachgeküsst wurden. Inzwischen befinden sich mit Toni Skember und Uros Bojanic zwei Akteure aus Ex-Jugoslawien im Kader des TSV. Auch wenn es für den Tabellenfünften der Bezirksoberliga in dieser Saison nicht dazu reichte, um den Titel mitzukämpfen, im nächsten Jahr möchte der Klub das Versäumte nachholen.

Die Herrschinger Reserve versteht sich dagegen als Ausbildungsbetrieb für die Talente aus der A-Jugend, die nach dem Saisonende in der Bayernliga im Männerbereich einsetzbar sind. Allerdings muss sich Wannenmacher die Youngster mit Cheftrainer Armin Herle teilen, der für dieses Wochenende drei von ihnen für das Auswärtsspiel der ersten Mannschaft in Simbach geordert hat.

Die Ziele für seinen Talentschuppen hat Wannenmacher hoch gesteckt. In letzter Zeit rief die schwache Wurfquote und das pomadige Abwehrverhalten der Spieler seine Kritik hervor. „Taktische Maßnahmen müssen durchgezogen werden“, fordert er. Schließlich möchte er so schnell wie möglich noch einen Sieg einfahren, um den Klassenerhalt endgültig in trockene Tücher zu bringen.

Anders sieht es bei den Gilchingern aus, die ihr Minimalziel längst erreicht haben und schon die Weichen für die kommende Saison stellen. Dass sich die Mentalität bei den Falken langsam ändert, zeigte die Enttäuschung über das jüngste Unentschieden in Sonthofen. Die Mannschaft will mehr – und vor allem das Derby gewinnen.  hch

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