TSVG Handball Logo

 

Wer ist online?

Wir haben 126 Gäste online

Kalender

August 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Kommende Termine

Keine Termine

Anmeldung

TSV Herrsching II - 1.Männer - Presse Nachbericht

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Quelle: Münchner Merkur e-Paper

 

Herrsching Vielleicht erhält dieses Bezirksoberliga-Derby einmal einen ganz besonderen Stellenwert in den Annalen des TSV Gilching. Die Falken entschieden am Sonntag das Prestigeduell mit dem Namensvetter aus Herrsching nicht nur deutlich für sich, sie spielten zum ersten Mal auch Handball mit Zukunft. „Das Spiel war ein kleiner Hinweis, wo es hingehen kann“, wertete Klaus Schmid den 32:22 (14:12)-Sieg als Fingerzeig für die kommende Saison.

Zum ersten Mal seit langer Zeit standen dem Gilchinger Trainer mit elf Spielern genügend Einsatzkräfte zur Verfügung. „Ich habe gar nicht gewusst, ob ich genügend Platz auf der Bank habe“, witzelte der Coach angesichts des Überangebots. Entscheidend war aber nicht die Quantität, sondern die Qualität.

Die machte Schmid nicht an Toni Skember und Uros Bojanic fest, die mit ihrer höherklassigen Erfahrung dem Team sicherlich nicht schadeten. In den Fokus des Trainers geriet besonders Felix Kraisy, der zuletzt einige Kritik einstecken musste, sich im Derby aber zum Schlüsselspieler aufschwang. Eine Stunde lang verarztete der Sanitäter die eigene Defensive und arbeitete auch in der Offensive äußerst konzentriert. Die Steigerung war möglich, weil „er zum ersten Mal so gespielt hat, wie ich mir das vorstelle“, wie sein Trainer, der immer wieder an ihn hingearbeitet hatte, betonte. Kraisy kam auf ein halbes Dutzend Tore, Skember und Bojanic auf je vier und Florian Hintz, Benjamin Lechner und Sebastian Mende auf je fünf. „Das war schon so, wie Handball aussehen kann“, lobte Schmid sein Team, das sehr variabel auftrat und damit die Herrschinger immer wieder vor Probleme stellte.

Der Aufsteiger, der in der Hinrunde den Lokalrivalen noch kräftig ärgerte, konnte die Partie nur 35 Minuten lang offen halten. „Ein wenig ärgerlich war die Höhe der Niederlage“, gab Hans Wannenmacher am Ende zu. Bisher konnte sich der Herrschinger Coach darauf verlassen, dass sein Ensemble dem Gegner bis zum Schluss zusetzte. Dass dies nicht gelang, führte er auf die erneut schwache Wurfquote seiner Akteure und die Moral des Kontrahenten zurück. „Der Wille von Gilching, das Spiel zu gewinnen, war größer als bei uns.“ Hinzu kam, dass sich das Spiel seiner Mannschaft leicht lesen ließ. Gefahr entwickelte der Neuling nur über die Außen und vom Kreis. Der Rückraum lag fast vollständig brach.

Dass es irgendwann richtig zur Sache ging und Schmid „hüben wie drüben Fouls, die zu hart waren“, konstatierte, lag auch am besonderen Charakter des Spiels, auch wenn Wannenmacher behaupte, „dass dies für mich kein Derby ist“. Als Verlierer blieb ihm nichts anders übrig, als sich von seinem Kollegen belehren zu lassen. „Wenn Herr Wannenmacher meint, das hat mit einem Derby nichts zu tun, ist das eine falsche Wahrnehmung.“ Ein bisschen Schmid-Schnauze war schon erlaubt.  hch

Torschützen TSV Herrsching II: Sörensen 9/2, Wolfgart 4, Melichar-Reich 3, Engelhard 2, Geiger 1, Postoy 1, Hansen 1, Sender 1/1

Torschützen TSV Gilching: Kraisy 6/2, Lechner 5, Mende 5, Hintz 5, Skember 4, Bojanic 4, Knör 1, Laumer 1, Wegener 1

Zusätzliche Informationen

Hier geht's zu unserem Spenden-Shop. 

Statistik

Benutzer : 14
Beiträge : 151
Weblinks : 137
Seitenaufrufe : 718347