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mB-Jugend 2. Runde Landesligaqualifikation am 28.04.2018

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geschrieben am 01.05.2018, von Stephan Meyer

Am Samstag, den 28.04. stand für die männliche B-Jugend, die zweite Runde der Landesligaqualifikation auf dem Programm. Gegner in einer 5-Gruppe, aus der nur die zwei Erstplatzierten die dritte Runde der Landesligaqualifikation erreichen würden, waren der TSV Schleißheim (Absteiger aus der Bayernligaqualifikation), SC Vöhringen (Gruppenzweiter 1. Runde LL-Qualifikation), SVN München (Aufsteiger aus der ÜBOL-Qualifikation) sowie der Gastgeber TSV Milbertshofen (Aufsteiger aus der ÜBOL-Qualifikation).

Zielsetzung für Spieler und Trainer war sich mindestens den zweiten Platz hinter Turnierfavorit TSV Schleißheim zu sichern, um im Rennen um die Landesligaqualifikation verbleiben zu können. Dieses sollte schlussendlich auch gelingen, nur mit wesentlich mehr nervlicher Anspannung verbunden, als Spieler, Trainer und mitfiebernde Eltern vorher gedacht hatten.

Die Spiele im Einzelnen:

1.TSV Gilching – TSV Schleißheim 12:15 (5:5): das erste Spiel, gegen den Turnierfavoriten verlief ausgeglichener als erwartet. Mit gutem, druckvollem Tempohandball sowie gelungenen Auftakthandlungen konnten unsere Jungs das Spiel völlig offen gestalten, so dass es auch mit 5:5 in die Halbzeit ging. In der zweiten Hälfte deckten die Schleißheimer offensiver, um unsere Auftakthandlungen zu unterbinden, was ihnen zunächst auch gelang, so dass der daraus resultierende Rückstand, in einem Turnierspiel von 2 x12 Minuten Dauer, von unserer Mannschaft nicht mehr aufzuholen war.

2.TSV Gilching – SC Vöhringen 20:12 (10:3): dieses zweite Spiel war vor dem Turnier, quasi als Schlüsselspiel eingestuft worden, sah man doch, ob der Papierform, den SC Vöhringen als Hauptkonkurrenten um den zweiten Gruppenplatz. Da die Vöhringer jedoch zuvor ihr Auftaktspiel gegen den TSV Milbertshofen, ebenso überraschend wie unglücklich, verloren hatten, war die Aufgabe gegen einen offensichtlich verunsicherten Gegner, etwas leichter als erwartet. Mit einem ähnlich guten und druckvollen Spiel, wie im ersten Spiel ließen die Jungs dem Gegner keine Chance, so dass es über eine beruhigende 10:3 Pausenführung, am Ende einen nie gefährdeten 20:12 – Erfolg gab. Nun schienen die Zeichen klar auf Verbleib in der LL-Qualifikation gestellt.

3.TSV Gilching – SVN München 12:12 (7:5): diesmal hatte man es mit einem Gegner zu tun, dessen Stärken, bei überschaubaren handballerischen Mitteln, vor allem in der Mentalität und der physischen Stärke zu finden waren. Davor hatten die Trainer die Spieler vorher auch eindringlich gewarnt, diesen Gegner keinesfalls zu unterschätzen.  In der ersten Halbzeit wurde dies auch recht gut umgesetzt, so dass eine hart erkämpfte, aber verdiente 7:5 Halbzeitführung, zustande kam. In der zweiten Halbzeit

gelang es jedoch den, nie aufsteckenden Perlacher Jungs, erfolgreich das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und dadurch ihre physische Überlegenheit besser ausspielen zu können. Auf einmal kippte das Spiel, die Gegner lagen stets in Führung und nur durch einen 7-Meter-Strafwurf in der letzten Spielminute konnten unsere, sich aufbäumenden Spieler, noch das, zu diesem Zeitpunkt glückliche 12:12 Unentschieden sichern. Unglücklicherweise verletzte sich bei dieser Aktion einer unserer Leistungsträger, der diesen 7-Meter, mit vorbildlichem Einsatz, herausgeholt hatte, so schwer, dass er an diesem Spieltag nicht mehr zum Einsatz kommen konnte. Jetzt stand hinter dem Verbleib in der LL-Qualifikation auf einmal ein Fragezeichen.

4.TSV Gilching – TSV Milbertshofen 17:8 (7:4): nach dem überraschenden Punktverlust gegen München-Neuperlach musste dieses Spiel unbedingt gewonnen werden, um die Chance auf das Erreichen der 3. Runde zumindest am Leben zu erhalten. Zunächst war den Spielern dieser Druck sowie der Schock über den verletzungsbedingten Ausfall ihres Mitspielers auch deutlich anzumerken. Als Milbertshofen nach 4 Minuten mit 4:1 in Führung lag, schien die Landesliga in ganz weite Ferne gerückt zu sein. Aber dann ging, auch unter Mithilfe der engagiert coachenden Trainer, ein Ruck durch die Mannschaft, sie besann sich auf ihre eigentlichen Stärken und ließ bis zur Pause kein weiteres Gegentor mehr zu. Basierend auf der daraus resultierenden 7:4-Halbzeitführung, erspielten sich die Jungs dann einen nicht mehr gefährdeten deutlichen Sieg.

Jetzt ging das Drama jedoch erst richtig los: nachdem der SVN-München auch sein letztes Spiel gegen Vöhringen knapp gewinnen konnte, musste nach den diesjährigen Durchführungsbestimmungen des BHV, ungeachtet der Tordifferenz, bei Punktgleichheit und Unentschieden im direkten Vergleich, ein 7-Meter-Werfen über den zweiten Platz und damit das Erreichen der dritten Qualifikationsrunde, zwischen unserem Team und den Perlachern, entscheiden. Es ging also ins „Nachsitzen“.

Das 7-Meter-Werfen: in dieser, bei allen Teilnehmern unbeliebten „Lotterieveranstaltung“, zeigten sich unsere Spieler als echte Mannschaft, die sich untereinander das Gefühl gaben, dass es keine Einzelvorwürfe und Schuldzuweisungen geben sollte, falls man verlieren sollte. Vielleicht auch deshalb traf man einmal öfter als der Gegner, der zwei 7-Meter vergab und zog summa summarum, verdient, wenn am Ende auch glücklich in die dritte Runde der LL-Qualifikation ein.

Es spielten: Nils Czaja, Marc Schwenk, Johannes Seelig, Julian Tänzer, Kelvin Sundermann, Louis Gundelwein, Raffael Kögel, Dominic Preiß, Nick Simon, Semir Halilovic, Jonah Müller, Patrick Meyer (TW).

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