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Spielberichte 1. Männer

1.Männer - TSV Landsberg - Stöckl kommt, die Falken siegen

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 11. Dezember 2018 um 06:15 Uhr Geschrieben von: Harald Meier Dienstag, den 11. Dezember 2018 um 06:15 Uhr

Quelle: Münchner Merkur E-paper

 

Stöckl kommt, die Falken siegen

Gilching verteidigt mit 34:24 gegen Landsberg Tabellenführung

 

Gilching – Als Klaus Schmid nach einer guten Viertelstunde Maximilian Stöckl ins Spiel brachte, begann der Anfang vom Ende der Landsberger Druckphase. „Damit war die Messe gelesen“, bezeichnete der Gilchinger Handballtrainer die Einwechslung seines Abwehrchefs als „Master-Move“ der Begegnung. Führten die Gäste bis dato noch mit 9:6 beim Tabellenersten der Bezirksoberliga, gelang ihnen erst kurz vor der Pause der zehnte Treffer. Bis dahin hatten die Falken die Partie nicht nur gedreht, sondern auch für sich entschieden. Den Halbzeitstand von 15:10 baute der Spitzenreiter bis zum Schluss auf 34:24 aus und behauptete mit diesem Sieg seine Stellung als Nummer eins der Liga.

Stöckl bescherte der Defensive nicht nur die lange vermisste Stabilität, er leitete durch seine Ballgewinne auch viele Gegenstöße ein, die zu zahlreichen Treffern führten. Besonders in den Vordergrund spielte sich Jonas Biechteler, der zuvor bei der Partie der Reserve eine unglückliche Figur abgegeben hatte. Im Dienst der ersten Mannschaft zündete er groß auf und warf elf Tore. „Er hat einen Tag erwischt, bei dem alles funktioniert hat“, wunderte sich selbst Schmid über die Leistungssteigerung seines Schützlings. Neben Biechteler lief auch Sebastian Mende zu starker Form auf und traf zehnmal ins Schwarze. Vergessen war da der Ärger des Trainers über Toni Skember, der bei den ersten sechs Angriffen des TSV gleich vier Bälle verloren hatte.

„Der Rest war harmlos“, sprach Schmid von einem entspannten Abend in der Rathaushalle. Die Gäste, die nur mit zehn Akteuren angetreten waren, brachen nach dem Seitenwechsel vollkommen ein. Die Gilchinger spielten sich dagegen in einen Rausch. „Es haben ein paar Sachen geklappt, die sonst nie geklappt haben“, sah der Coach sein Team vollkommen unbeschwert agieren. Auch die Torhüter leisteten ihren Beitrag zum deutlichen Sieg. Stefan Kreuzholz parierte zwei Siebenmeter und Peter Vogel einen.  hch

Torschützen: Biechteler 11, Mende 10, Skember 5, Bojanic 5/2, Bischoff 1, Laumer 1, Aust 1

 

1.Männer - Presse - Falken trainieren ohne Harz

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 07. Dezember 2018 um 06:07 Uhr Geschrieben von: Harald Meier Freitag, den 07. Dezember 2018 um 06:07 Uhr

Quelle: e-Paper Münchner Merkur

 

Falken trainieren ohne Harz

TSV kann sich keinen Patzer mehr leisten

 

Gilching – Ein wenig war Klaus Schmid schon überrascht, als seine Handballer von sich aus das Training modifizieren wollten. Die baten den Gilchinger Coach, im Hinblick auf das Heimspiel am Sonntag (18 Uhr) in der Rathaushalle gegen den TSV Landsberg ohne Harz üben zu dürfen. Der Wunsch ist nachvollziehbar. Vor ein paar Wochen machten die Weilheimer in Gilching von ihrem Recht Gebrauch, den Einsatz von Bindemitteln zu untersagen. Der Tabellenführer der Bezirksoberliga kam damit überhaupt nicht zurecht und ging gewaltig baden. Diese Erfahrung wollen die Gilchinger kein zweites Mal machen.

Die Pleite gegen Weilheim hat den Gilchingern zwei Minuspunkte beschert, die bei der Vergabe der Meisterschaft entscheidend sein können. Ein weiterer Aussetzer wäre nur schwer zu kompensieren, da in der Rückrunde einige schwere Aufgaben auf den aktuellen Klassenprimus warten. „Wir müssen kucken, was passiert“, sagt Schmid, der gespannt darauf ist, ob sein Team nicht nur im Training, sondern auch im Spiel die nötige Einstellung an den Tag legt. Präsentieren sie sich wieder so fahrig wie zuletzt in Kaufbeuren, steht die nächste Enttäuschung bevor.

Obwohl sich die Landsberger in akuter Abstiegsgefahr befinden, scheinen sie wieder neuen Elan gefunden zu haben. Der Trainerwechsel von Sofian Marrague zu Dirk Meier hat frische Kräfte freigesetzt. Am vergangenen Wochenende verzeichnete die Mannschaft gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf ihren zweiten Sieg in dieser Saison. Mit zehn Toren ragte Fynn Meier beim Vorletzten heraus. „Es kann sein, dass dort Aufbruchstimmung herrscht“, warnt Schmid vorsichtshalber schon mal vor.

Der Coach kann wieder auf Maximilian Stöckl zurückgreifen, der nach seinem auskurierten Kreuzbandriss zunächst nur in der Defensive eingesetzt wird. Der Einsatz von Felix Kraisy ist noch nicht klar.  hch

 

1.Männer - TSV Gilching erobert sich die Tabellenführung zurück

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 04. Dezember 2018 um 06:25 Uhr Geschrieben von: Harald Meier Dienstag, den 04. Dezember 2018 um 06:25 Uhr

Quelle: e-Paper Münchner Merkur

 

Falken fehlt derzeit der Teamgeist

HANDBALL - TSV Gilching erobert dennoch mit Mühe die Tabellenführung zurück

Gilching – Die Gilchinger Handballer haben die Gunst der Stunde genutzt und sich die Tabellenführung in der Bezirksoberliga zurückgeholt. Da die beiden Spitzen-Teams Kempten-Kottern und Unterpfaffenhofen/Germering spielfrei waren, reichte den Falken ein schmuckloser 28:27 (13:17)-Erfolg in Kaufbeuren, um den Sprung auf Platz eins zu landen. „Das Selbstverständnis ist ein Stück weit verlorengegangen“, sprach Klaus Schmid jedoch von einem Bruch im Spiel des TSV, der seit der Partie in Memmingen zu beobachten ist.

Der Trainer musste in der Pause mit seiner Mannschaft ein ernsthaftes Wort sprechen. Nach der Partie gegen Weilheim drohte auch das Spiel im Allgäu verlustig zu gehen. „17 Gegentore in einer Halbzeit gegen eine Mannschaft wie Kaufbeuren ist ein Witz“, schimpfte der Coach vor allem über seine Defensive, der es mal wieder an der nötigen Kommunikation fehlte. „Es hat größtenteils keine Absprachen in der Deckung gegeben“, monierte Schmid den „körperlosen Handball“, den sein Team zum Besten gab.

Nach der Pause begannen seine Akteure wieder mehr miteinander zu reden. Was auch daran lag, dass Maximilian Stöckl sein Comeback in der Abwehr gab. Der 22-Jährige, der länger als ein halbes Jahr wegen eines Kreuzbandrisses pausieren musste, erteilte in der zweiten Hälfte auf der zentralen Position die Kommandos. Die Spielgemeinschaft hatte es nun wesentlich schwerer, um zu ihren Toren zu kommen. Da auch die Kraft bei den Gastgebern kontinuierlich nachließ, schafften es die Gilchinger, sich nach 39 Minuten die Führung zurückzuholen. Kaufbeuren bekam zwar noch einmal die zweite Luft, aber drei Minuten vor dem Ende wendete der TSV ein zweites Mal das Blatt. Vor allem Manuel Mende im Kasten des TSV trug wesentlich dazu bei, dass nicht schon wieder ein Punktverlust zu beklagen war.

„Was im Moment fehlt, ist der Teamgeist“, stellte Schmid fest. Der Trainer konstatierte „bei dem einen oder anderen eine große Unzufriedenheit“. Deutlich wurde dies in der Pause, als mancher Akteur zunächst die Schuld bei seinen Mitstreitern suchte, anstatt sich selbst an die eigene Nase zu fassen. „Handball funktioniert nur mit Wille und Engagement“, weiß Schmid.

Torschützen: Mende 8, Bojanic 7/1, Skember 5, Kraisy 5, Hintz 1, Bischoff 1, Biechteler 1

   

1.Männer - Kaufbeuren/Ng Pressevorbericht

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 04. Dezember 2018 um 06:20 Uhr Geschrieben von: Harald Meier Dienstag, den 04. Dezember 2018 um 06:20 Uhr

Quelle: e-Paper Münchner Merkur

 

Die Chance begreifen

Gilching muss im Aufstiegskampf zurück in die Spur finden

 

Gilching – Die Reaktion seiner Spieler nach der ersten Saisonpleite gegen den TSV Weilheim hat selbst Klaus Schmid überrascht. „Da war keine Selbstkritik, auch keine Schuldzuweisungen“, stellte der Gilchinger Handballtrainer fest, „es kam eigentlich nichts“. Die Falken schauten nur betroffen zu Boden, was dem Coach schon zu verstehen gab, dass sich seine Mannschaft nicht mehr so wohl in ihrer Haut fühlte.

Wie sehr die beiden verlorenen Punkte schmerzen können, fühlten die Gilchinger bereits beim Blick auf die Tabelle der Bezirksoberliga. Von der Spitze sind sie auf Rang drei abgestürzt. „Ich weiß nicht, ob den meisten bewusst ist, welche Chance sie haben“, sagt Schmid, der hofft, dass sein Team langsam zum Nachdenken kommt. Noch ein, zwei solcher Spiele, und der Traum vom Aufstieg in die Landesliga ist geplatzt. Bereits der kommende Gegner (Samstag, 17.30 Uhr) zählt zur Kategorie derjenigen Teams, die man unbedingt schlagen sollte. Die SG Kaufbeuren/Neugablonz hat im Vergleich zur vergangenen Saison deutlich an Qualität eingebüßt. Zwar hat sich der Tabellenfünfte nach verpatztem Start wieder gefangen, doch er offenbart in Abwehr und Angriff deutliche und bisher unbekannte Schwächen.

Schmid ist zuversichtlich, dass sein Ensemble in Kaufbeuren etwas erben kann, denn er reist mit voller Kapelle an. „Wir sind so viele, dass wir mit fünf, sechs Auswechselspielern zum Auswärtsspiel fahren.“ Der Trainer freut sich über einen Luxus, den er in Gilching so noch nicht genießen durfte. Zur Mannschaft zählt wieder Maximilian Stöckl. Acht Monate nach seinem Kreuzbandriss fühlt sich der 21-Jährige fit genug, um sein Comeback zu geben. Die vergangenen sechs Wochen trainierte er eifrig mit und konnte sein verletztes Knie voll belasten.  hch

 

1.Männer - Weilheim - Gilching kann nicht ohne Harz

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 20. November 2018 um 06:22 Uhr Geschrieben von: Harald Meier Dienstag, den 20. November 2018 um 06:22 Uhr

Quelle: Münchner Merkur E-Paper

 

Gilching kann nicht ohne Harz

TSV kassiert zu Hause gegen Weilheim erste Saisonpleite

 

Gilching – Die Analyse nach der ersten Saisonpleite förderte zahlreiche Erklärugsansätze zu Tage. „Wir können nicht Tabellenführer“, war sich Gottfried Jais nach der 25:34 (11:14)-Heimpleite gegen Weilheim sicher. Etwas differenzierter als der Handball-Abteilungsleiter des TSV Gilching betrachteten manche Akteure den Sturz von der Spitze auf Rang drei der Bezirksoberliga: „Wir können nicht ohne Harz.“ Es regte sich Kritik aus der Mannschaft, da die Gäste vor Spielbeginn darauf beharrten, keine Bindemittel einzusetzen.

Von all dem wollte Klaus Schmid nichts wissen. „Wir haben einfach nicht gekämpft“, lautete sein simples, aber schlüssiges Fazit. Der Trainer vermisste bei seinem Team die „absolute Entschlossenheit“. Vergebens suchte er nach einem Spieler in seinen Reihen, der bereit war, Verantwortung zu übernehmen. Uros Bojanic tauchte bereits in der vierten Minute unter, als er einen Siebenmeter verwarf. Insgesamt nur vier Tore sind für einen Haudegen seiner Klasse einfach zu wenig. Schließlich haben ihn die Verantwortlichen nicht als Mitläufer, sondern als Führungspersönlichkeit verpflichtet.

Bojanic allein die Schuld an der Niederlage zu geben, wäre aber höchst ungerecht. Auch die anderen Gilchinger waren meilenweit von der Form der vergangenen Wochen entfernt. Schmid bemängelte zahlreiche technische Fehler und war entsetzt darüber, „wie viele Bälle wir weggeworfen haben“. Auch die Zahl der vergebenen Chancen stieg ins Unermessliche. Auf der anderen Seite profitierten die Weilheimer weidlich von den Fehlern des Spitzenreiters. Irgendwann spielten sie sich in einen Rausch und warfen aus den unmöglichsten Situationen ihre Tore. Sieben Weilheimer konnten sich teils mit stattlichen Quoten in die Torschützenliste eintragen. „Das zeigt, wie schlecht wir gedeckt haben“, räumte der Coach ein. Schmid versuchte mit einigen taktischen Umstellungen gegenzusteuern, konnte seine Akteure aber nicht erreichen. Allein mit Glück wie in den Partien gegen Germering und Kempten wird der TSV nicht in die Landesliga aufsteigen.  hch

Torschützen: Kraisy 7/3, Biechteler 6, Bojanic 4, Bosch 2, Mende 2, Hintz 1, Skember 1, Laumer 1, Lechner 1

   

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