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Spielberichte 1. Männer

1.Männer - SG Kaufbeuren - Presse Vorbericht

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. März 2019 um 05:58 Uhr Geschrieben von: Harald Meier Freitag, den 29. März 2019 um 05:58 Uhr

Quelle: e-paper Münchner Merkur

 

Jais nimmt das Team in die Pflicht

Am Dienstagabend hatten die Handballer des TSV Gilching eine Erscheinung: Der Abteilungsleiter höchstselbst kam im Training vorbei, um der Mannschaft nach dem 25:43-Fiasko in Weilheim die Leviten zu lesen. Ob Gottfried Jais mit seiner Gardinenpredigt seine Serienverlierer erreichte, sei dahingestellt. „Jetzt stehen sie in der Pflicht“, leitete zumindest Klaus Schmid einen moralischen Imperativ aus der Manöverkritik des Chefs ab. Der Trainer des Bezirksoberligisten hat sich in den vergangenen Wochen selbst als Mahner und Warner seines Teams versucht – geholfen hat es bekanntlich nichts. Vielleicht auch deshalb, weil der Coach erstmals in seiner langen Karriere keine Antwort auf die unendliche Misere seiner Mannschaft weiß. „Im Moment fällt mir die Lösung nicht ein.“ Immerhin äußerten laut Schmid einige Akteure im Gespräch mit Jais die Ansicht, „dass sich jeder selbst an die eigene Nase fassen muss“. Beim Heimspiel am Sonntag (18 Uhr) gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz sollte eine Hand zumindest frei sein, um den Gegner bei seinen Aktionen wirksam zu stören. Dass mit Sebastian Mende der etatmäßige Kreisläufer nach langer Verletzungspause wieder zurück ist, erweitert zumindest das Repertoire im Angriff.  hch

 

1.Männer - unterliegen mit 25:43 beim TSV Weilheim

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. März 2019 um 11:43 Uhr Geschrieben von: Harald Meier Dienstag, den 26. März 2019 um 11:43 Uhr

Quelle: e-Paper Münchner Merkur

 

Widerstandslos ergeben

Gilchinger unterliegen mit 25:43 beim TSV Weilheim

 

Gilching – Für die letzten vier Saisonspiele hatte sich der TSV Weilheim etwas Besonderes ausgedacht. Der vom Abstieg bedrohte Tabellenachte der Handball-Bezirksoberliga entließ in der vergangenen Woche seinen Coach Nikodije Jovanovic und installierte dessen Vorgänger Carsten Rösler. Der Wechsel auf der Trainerbank zahlte sich prompt aus, obwohl Rösler gegen den TSV Gilching gar nicht in der Halle war. Das Team aus dem Pfaffenwinkel siegte 43:25 (19:7), für die Falken war es die siebte Pleite in Serie.

Der Gilchinger Trainer Klaus Schmid wirkte ratlos: „Ich kann nicht sagen, es liegt daran oder daran“, sagte er. Zum wiederholten Male konstatierte der Coach, dass seiner Mannschaft die Führungspersönlichkeiten fehlen. „So wird es schwierig, dieses Jahr noch ein Spiel zu gewinnen.“ Keine guten Aussichten für die ausstehenden drei Begegnungen.

Gemessen an der Leistung in Weilheim, wo kein Aufbäumen der Mannschaft zu sehen war, kann es schwierig werden, die Klasse zu halten. Der TSV verfügt zwar über ein ausgeglichenes Konto von 19:19-Punkten, doch das könnte nicht reichen, sollten die nächsten Partien gegen Kaufbeuren, Landsberg und Biessenhofen noch verloren werden. Bisher steht nicht fest, wie viele Teams aus der Liga tatsächlich absteigen müssen.

Die Leistung gegen Weilheim stimmte jedenfalls nachdenklich. Die Gilchinger ergaben sich widerstandslos ihrem Schicksal. Schmid versuchte zwar mit zahlreichen taktischen Manövern auf das Spiel seiner Mannschaft Einfluss zu nehmen, aber seine Spieler zeigten sich außer Stande, seine Anregungen umzusetzen. Ein Ende der Krise sieht Schmid nicht, sondern er sagt: „Es bleibt schwierig.“ Die Weilheimer haben dagegen im Abstiegskampf wieder Hoffnung geschöpft. Ein Sieg mit 18 Toren Unterschied ist schon eine klare Ansage.  hch

 

1.Männer - setzen gegen Memmingen Niederlagenserie fort

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 20. März 2019 um 09:39 Uhr Geschrieben von: Harald Meier Mittwoch, den 20. März 2019 um 09:39 Uhr

Quelle: Münchner Merkur E-Paper

 

A-Jugendspieler Aust als Vorbild

TSV Gilching setzt gegen Memmingen Niederlagenserie fort

 

Gilching – Am Ende durften sich seine Mitstreiter eine Scheibe von Nicolas Aust abschneiden. Der A-Jugendhandballer des TSV Gilching erzielte gegen den TV Memmingen für das Herrenteam nicht nur drei Treffer, er legte auch eine unheimlich engagierte Einstellung an den Tag. „Wenn alle Spieler so viel Einsatz wie er gezeigt hätten, hätten wir das Spiel nicht verloren“, war Klaus Schmid überzeugt. So musste der Trainer die nächste Pleite des ehemaligen Tabellenführers der Bezirksoberliga konstatieren, die mit 26:27 (14:15) äußerst knapp ausfiel.

Die Lorbeeren, die der Coach an Aust verteilte, legten nahe, dass sich andere Akteure nicht so tadellos wie der Youngster verhalten haben. In die Kritik geriet vor allem Toni Skember, der mit zwei katastrophalen Fehlern in der Schlussphase die Niederlage seines Teams besiegelte. Vor allem das absichtliche Fußspiel des Kroaten ärgerte den Übungsleiter. „Das war der Knackpunkt.“ Die Turner nutzten seine Zeitstrafe, um mit zwei direkten Toren auf 24:24 auszugleichen.

Allein Skember die Schuld an der Niederlage zuzuschanzen, wäre aber nicht gerecht. Auch seine Kollegen präsentierten sich gegen den Abstiegskandidaten nicht unbedingt in Galaform. Schmid bemängelte in der Offensive zahlreiche vergebene Chancen. Allein Jonas Biechteler, Maximilian Stöckl und Uros Bojanic besaßen Möglichkeiten in Hülle und Fülle, um ihrer Mannschaft zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu bescheren. Auf der anderen Seite begünstigte die Gilchinger Defensive einige Tore der Allgäuer. Die Torhüter Manuel Mende und Stefan Kreuzholz schafften es nicht, die Fehler ihrer Vorderleute auszubügeln und machten selbst nicht den sichersten Eindruck.  hch

Torschützen: Bojanic 10, Biechteler 6, Skember 6/1, Aust 3, Laumer 1

   

1.Männer - TSV Gilching sehnt sich nach einem Erfolg

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 15. März 2019 um 05:55 Uhr Geschrieben von: Harald Meier Freitag, den 15. März 2019 um 05:55 Uhr

Quelle: Münchner Merkur e-Paper

 

Ohne Selbstbewusstsein und ohne Harz

TSV Gilching sehnt sich nach einem Erfolg

 

Gilching – Als sich die Handballer des TV Memmingen und des TSV Gilching das letzte Mal begegneten, bedeutete diese Partie einen gewissen Wendepunkt für die Falken. Zwar behaupteten sie nach dem knappen 22:21-Sieg im Unterallgäu weiterhin die Tabellenführung in der Bezirksoberliga, aber erstmals setzte sich das Team von Trainer Klaus Schmid mit unglaublich viel Dusel durch. Danach war das Glück aufgebraucht, und es hagelte in den folgenden zehn Partien sieben Niederlagen. Die Misere führte dazu, dass der TSV zunächst seinen ersten Platz und dann seine Ambitionen auf den Aufstieg aufgeben musste.

Inzwischen halten sich die Falken auf Rang vier mit 19:15 Punkten. Eine endgültige Sicherheit vor dem Abstieg bedeutet diese Bilanz nicht. Da aus der Bayernliga sowohl der Eichnenauer SV als auch die HSG Würm-Mitte abzusteigen drohen und in der Landesliga Süd möglicherweise der TV Immenstadt und die HSG Dietmannsried nicht versetzt werden, könnte sich die Zahl der Absteiger aus der Bezirksoberliga erhöhen. Schmid hofft deshalb darauf, dass sein Ensemble den Klassenerhalt so schnell wie möglich in trockene Tücher bekommt: „Es wäre nicht schlecht, wenn wir noch die einen oder anderen zwei Punkte holen würden.“

Allerdings benötigen die Falken dazu erneut einen Wendepunkt. Fünf Niederlagen in Serie haben zuletzt am Selbstbewusstsein der Mannschaft gezehrt, die nach wie vor mit massiven Verletzungsproblemen zu kämpfen hat. Sebastian Mende wird wohl noch einmal passen müssen, während Florian Hintz vielleicht doch noch rechtzeitig fit wird. Der Gegner selbst beginnt schon vor dem Spiel mit seiner Zermürbungstaktik. Memmingen besteht darauf, am Sonntag (18 Uhr) in der Rathaushalle ohne Harz zu spielen.  hch

 

1.Männer - Ersatzgeschwächter TSV Gilching in Kempten chancenlos

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. März 2019 um 06:39 Uhr Geschrieben von: Harald Meier Dienstag, den 12. März 2019 um 06:39 Uhr

Quelle: Münchner Merkur e-Paper

 

Fünfte Pleite in Serie

Ersatzgeschwächter TSV Gilching in Kempten chancenlos

 

Gilching – Klaus Schmid wollte nicht klagen, obwohl er allen Grund dazu hatte. Ohne die verletzten Sebastian Mende und Florian Hintz, den erkrankten Peter Vogel und den privat verhinderten Felix Kraisy fehlte dem Gilchinger Handballtrainer in Kempten eine halbe Mannschaft. Als während des Spiels Nikola Dujmovic noch einen abbekam und aufgeben musste, waren die Falken nur noch zu acht. Gemessen daran hielt sich die 27:39 (12:22)-Niederlage beim Tabellenzweiten der Bezirksoberliga noch in Grenzen.

Natürlich hätte die Partie im Allgäu auch anders verlaufen können. Vor allem in der Anfangsphase kassierte der TSV bei fast jedem gegnerischen Angriff einen Treffer. Schmid nahm nach sieben Minuten eine Auszeit und schaffte es, zumindest die zweite Welle des Gegners zu unterbinden. Aber allein damit war die Torflut, die über sein Team hereinbrach, nicht zu stoppen. Viel zu oft verteidigten die Gilchinger zu naiv gegen den Titelaspiranten, der die Gastgeschenke dankbar annahm.

Es war nicht allein die Defensive, die dem Trainer Kopfzerbrechen bereitete. Im Angriff wurden zahlreiche Bälle leichtfertig verworfen. Selbst als Schmid seine Spieler noch einmal darauf hinwies, dass der gegnerische Keeper nicht zu den Größten seiner Zunft zählt, probierten es seine Akteure weiterhin mit Bällen flach ins Eck. Immerhin funktionierte nach dem Seitenwechsel das Überzahlspiel, aus dem einige Tore resultierten. Die meisten konnte Toni Skember auf sich vereinnahmen. Der Bosnier traf insgesamt zehnmal ins Schwarze und verdiente sich ein Extra-Kompliment seines Übungsleiters: „Er kämpft.“

Skembers Einsatz allein reichte nicht aus, um die fünfte Niederlage in Folge zu verhindern. Trotz der Negativserie bleibt der TSV Vierter in der Tabelle. Bei 19:15 Punkten kann fünf Spiele vor dem Saisonende nicht mehr allzu viel kaputt gehen.  hch

Torschützen: Skember 10/2, Bojanic 8, Biechteler 4, Knör 2, Dujmovic 2, Stöckl 1

   

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