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1. Männer - TSV Herrsching 2 Pressebericht

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Quelle: Münchner Merkur e_paper

 

Herrsching/Gilching – Als ehemaliger Trainer des TSV Gilching ist es für Conny Herz noch immer von Interesse, was sich an seiner alten Wirkungsstätte so alles tut. Dass die Falken wohl auch in dieser Saison den Aufstieg in die Handball-Landesliga verpassen werden, hält der aktuelle Trainer der Herrschinger Reserve für längst besiegelt: „Der Zug ist abgefahren.“ Da die Hoffnung bekanntlich erst zum Schluss stirbt, fällt dem Derby der beiden Landkreisrivalen am Sonntag (18 Uhr, Nikolaushalle) noch einmal große Bedeutung zu. Herz weiß, dass sein Team dem Tabellendritten der Bezirksoberliga das letzte Lichtlein ausknipsen kann. „Wenn die verlieren, ist es bei denen dunkel.“

Es sind schwierige Zeiten, die Klaus Schmid momentan beim TSV durchleiden muss. Der Gilchinger Trainer rätselt selbst, warum seine Mannschaft seit Wochen ihren Schwung verloren hat. Was zum Beginn der Saison noch funktionierte, klappt nicht mehr. Diese Entwicklung wird auch in Herrsching aufmerksam registriert. Längst hat es sich herumgesprochen, dass Gilchings Balkan-Importe nicht mehr den Glanz versprühen, den sie eigentlich in die Rathaushalle bringen sollten. „Wenn Uros Bojanic für drei Tore 20 Schuss braucht, ist das gut für uns“, stichelt Herz nach der erschreckend schwachen Vorstellung des Serben in Sonthofen.

Er selbst muss sich nicht mit vermeintlichen Top-Spielern aus dem Ausland herumschlagen, die plötzlich mitten in eine gewaltige Schaffenskrise geraten sind. Seine Probleme sind alltäglicher. Fabian Sörensen und Sebastian Wolfgart werden wegen persönlicher Verpflichtungen fehlen. Da die erste Mannschaft bereits am Samstag spielt, kann er wieder auf die Junioren Gian Luca Postoy und Felix Herold bauen. Ob Michael Zech wie beim jüngsten Sieg gegen Biessenhofen wieder mitwirkt, ist noch nicht entschieden.

Den Routinier könnte Herz jedenfalls gut gebrauchen. Bei der 30:34-Niederlage im Hinspiel hat der Coach die Erfahrung gemacht, dass die Falken sehr wohl in der Lage sind, auch ihre erfahrenen Kräfte zu mobilisieren. Felix Kraisy, der in Sonthofen fehlte, hat sein Erscheinen fest angekündigt. Auch Bojanic, Jonas Biechteler, Florian Hintz und Manuel Mende, die sich unter der Woche alle verletzt gemeldet haben, werden mit Sicherheit für das Derby wieder fit sein. Nur Maximilian Stöckl wird ausfallen. Der Abwehrspezialist ist wegen einer Blessur am Knie für zwei Wochen vom Sport befreit.

Wie sein Team am Ende aufgestellt ist, interessiert Klaus Schmid nur wenig. Der Gilchinger Trainer erwartet, dass seine Akteure eine andere Einstellung an den Tag legen als zuletzt im Allgäu. „Wenn wir so wie in Sonthofen spielen, verlieren wir mit 15 Toren Unterschied“, ermahnt er sein Ensemble. Das dürfte aber zu hoch gegriffen sein. Seit er bei den Falken arbeitet, hat seine Mannschaft noch nie gegen Herrsching verloren. Und das soll auch so bleiben.  hch

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