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1.Männer - Presse Nachbericht TuS FFB 3

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Quelle: Münchner Merkur e-Paper

 

Gilching – Es ist nicht einfach, Trainer der Gilchinger Handballer zu sein. Als Klaus Schmid vor fast zwei Jahren den Job im Falkenhorst übernahm, da wusste er noch nicht, welche Überraschungen auf ihn zukommen. Inzwischen hat der Coach die Erfahrung gemacht, dass seine Mannschaft auf der nach unten offenen Negativskala noch so manches unerwartete Highlight zu bieten hat. Die 26:33 (16:15)-Pleite gegen die dritte Garnitur des TuS Fürstenfeldbruck ließ sich locker in dieser Kategorie unterbringen. „Ich habe gedacht, der Abwärtsstrudel ist gestoppt“, stellte Schmid achselzuckend fest, „aber jetzt nimmt er wieder Fahrt auf.“ Zu seinem Verdruss musste der Trainer inzwischen die fünfte Pleite im sechsten Spiel konstatieren.

Zu verlieren wäre für den Gilchinger Coach irgendwie noch auszuhalten, aber die Art und Weise, mit der sich seine Akteure Woche für Woche in der Bezirksoberliga auseinanderlegen lassen, ist für ihn nur noch deprimierend. „Ich hätte mich als aktiver Spieler nicht so vorführen lassen“, versichert er.

Seine Handballer zeigen da mittlerweile keine Skrupel mehr. Zwar wurde wieder einmal die Mär von der „Wundertüte“ bemüht, der die dritte Mannschaft des TuS gleicht, doch diese Floskel ist mittlerweile so abgedroschen, dass man sich für ihre Anwendung inzwischen schämen muss. Was da auf die Gilchinger zustampfte, war höchst berechenbar – und zwar in Pfund. „Wir verlieren gegen eine Mannschaft, die 70 Kilo Übergewicht in die Halle bringt“, ereiferte sich Schmid. Seine Wut wuchs noch an, als die Brucker Schwergewichte seinen Akteuren bei ihren wenigen Tempogegenstößen auch noch davonliefen. Selbst für abgekochte, aber ältere Herren reichte der Elan der Gilchinger nicht.

Zu beschönigen gab es in dieser Partie rein gar nichts, auch nicht die erste Hälfte, mit der Schmids Spieler bei der geharnischten Manöverkritik auf gut Wetter machen wollten. „Da war der Gegner noch schlechter als wir“, bemerkte der Coach. Nach dem Seitenwechsel stellte der TuS seine zahlreichen Fehler ab, während die Hausherren mal wieder so alles falsch machten, was falsch zu machen ging. „Ich habe keine Idee“, sagt Schmid, Er weiß nicht, wie es weitergehen soll. Angesichts demonstrativer Lustlosigkeit würde man Trainer und Team dringend ans Herz legen, möglichst bald getrennte Wege zu gehen. So droht noch sechs Spiele lang Rosenkrieg bis zum Saisonende.  hch

Torschützen: Bojanic 12/2, Skember 5, Stöckl 3, Biechteler 2, Mende 2, Aust 2

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