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1.Männer - TSV Gilching erobert sich die Tabellenführung zurück

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Quelle: e-Paper Münchner Merkur

 

Falken fehlt derzeit der Teamgeist

HANDBALL - TSV Gilching erobert dennoch mit Mühe die Tabellenführung zurück

Gilching – Die Gilchinger Handballer haben die Gunst der Stunde genutzt und sich die Tabellenführung in der Bezirksoberliga zurückgeholt. Da die beiden Spitzen-Teams Kempten-Kottern und Unterpfaffenhofen/Germering spielfrei waren, reichte den Falken ein schmuckloser 28:27 (13:17)-Erfolg in Kaufbeuren, um den Sprung auf Platz eins zu landen. „Das Selbstverständnis ist ein Stück weit verlorengegangen“, sprach Klaus Schmid jedoch von einem Bruch im Spiel des TSV, der seit der Partie in Memmingen zu beobachten ist.

Der Trainer musste in der Pause mit seiner Mannschaft ein ernsthaftes Wort sprechen. Nach der Partie gegen Weilheim drohte auch das Spiel im Allgäu verlustig zu gehen. „17 Gegentore in einer Halbzeit gegen eine Mannschaft wie Kaufbeuren ist ein Witz“, schimpfte der Coach vor allem über seine Defensive, der es mal wieder an der nötigen Kommunikation fehlte. „Es hat größtenteils keine Absprachen in der Deckung gegeben“, monierte Schmid den „körperlosen Handball“, den sein Team zum Besten gab.

Nach der Pause begannen seine Akteure wieder mehr miteinander zu reden. Was auch daran lag, dass Maximilian Stöckl sein Comeback in der Abwehr gab. Der 22-Jährige, der länger als ein halbes Jahr wegen eines Kreuzbandrisses pausieren musste, erteilte in der zweiten Hälfte auf der zentralen Position die Kommandos. Die Spielgemeinschaft hatte es nun wesentlich schwerer, um zu ihren Toren zu kommen. Da auch die Kraft bei den Gastgebern kontinuierlich nachließ, schafften es die Gilchinger, sich nach 39 Minuten die Führung zurückzuholen. Kaufbeuren bekam zwar noch einmal die zweite Luft, aber drei Minuten vor dem Ende wendete der TSV ein zweites Mal das Blatt. Vor allem Manuel Mende im Kasten des TSV trug wesentlich dazu bei, dass nicht schon wieder ein Punktverlust zu beklagen war.

„Was im Moment fehlt, ist der Teamgeist“, stellte Schmid fest. Der Trainer konstatierte „bei dem einen oder anderen eine große Unzufriedenheit“. Deutlich wurde dies in der Pause, als mancher Akteur zunächst die Schuld bei seinen Mitstreitern suchte, anstatt sich selbst an die eigene Nase zu fassen. „Handball funktioniert nur mit Wille und Engagement“, weiß Schmid.

Torschützen: Mende 8, Bojanic 7/1, Skember 5, Kraisy 5, Hintz 1, Bischoff 1, Biechteler 1

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