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Spielberichte 1. Männer

1.Männer - Biessenhofen - Presse Nachbericht

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 18. Dezember 2018 um 06:45 Uhr Geschrieben von: Harald Meier Dienstag, den 18. Dezember 2018 um 06:45 Uhr

Quelle: Münchner Merkur E-Paper

 

Gilching – Klaus Schmid war wütend. Der Gilchinger Trainer hielt sich nach dem Ende der Partie in Biessenhofen nicht lange in der Kabine auf. Er musste nicht einmal seinen Handballern die Leviten lesen, die betreten auf den Boden blickten. Sie wussten auch so, dass sie sich beim 32:41 (18:23)-Debakel beim Aufsteiger bis auf die Knochen blamiert hatten. „Einstellungstechnisch war das ein echter Offenbarungseid“, schimpfte der Coach.

Schon während des Spiels war er mit seinen Akteuren hart ins Gericht gegangen, die sich einfach nicht an seine taktischen Vorgaben hielten. „Ich habe mir die Seele aus dem Leib geschrien“, sagte der Trainer, aber Gehör fand er so gut wie keines. Am Ende gab es für ihn vieles zu kritisieren. Als „Schönheitshandball“, bezeichnete er den Sport, den seine Spieler betrieben hatten, und attestierte ihnen „Selbstgefälligkeit“ und „keinerlei Bereitschaft zu kämpfen“. Das Fazit: „Es fehlt kilometerweit.“

Bis vor dem Desaster im Allgäu hatten die Falken noch die Tabelle in der Bezirksoberliga angeführt. Nach Abschluss der Hinrunde sind sie nur noch Dritter mit einem Abstand von drei Punkten auf den neuen Spitzenreiter Kempten-Kottern. Mehr als der Absturz von Platz eins wurmte den Coach, wie sich seine Mannschaft präsentierte. Vor allem die 41 Gegentore machten deutlich, woran es den Gilchingern auch in dieser Saison fehlt. An der nötigen Härte gegen sich selbst und andere. „Wir haben keine Abwehr gespielt“, giftete Schmid, „wir haben einen Streichelzoo veranstaltet.“ Verwunderlich ist das nicht. „Friede, Freude, Eierkuchen“, nennt der Übungsleiter die Einstellung, die bei seinen Handballern auch im Training vorherrscht.

Damit lassen sich Spiele gewinnen, wenn sich der Gegner selbst ergibt. Nur wenn er sich seinem Schicksal nicht fügt, sondern entschlossen dagegenhält, fehlt den Gilchingern wie in Biessenhofen oder auch gegen Weilheim die Leidenschaft, sich für den Erfolg zu quälen. Drei Akteure signalisierten Schmid schon früh, dass sie aus diversen Gründen nicht länger gewillt sind, die Partie bis zum Ende durchzuhalten. Für den Trainer war das unverständlich. „Andere würden erst mit dem Kopf unter dem Arm vom Platz gehen“, sagte er. Aber von denen hat er so gut wie keine in seinem Team. Schmid sieht eine gewaltige Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit: „Es muss sich jeder fragen, ob er den Ansprüchen der Liga genügt.“ hch

Torschützen: Biechteler 9, Mende 8, Skember 8/2, Knör 3, Hintz 1, Bischoff 1. Laumer 1, Bojanic 1

 

1.Männer - Biessenhofen - Verfolger auf Distanz halten

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 15. Dezember 2018 um 18:30 Uhr Geschrieben von: Harald Meier Samstag, den 15. Dezember 2018 um 18:29 Uhr

 

Quelle: Münchner Merkur e-paper

Verfolger auf Distanz halten

Spitzenreiter TSV Gilching bei heimstarker SG Biessenhofen

 

Gilching – Die Gilchinger Handballer sind gewarnt. Das Auswärtsspiel am Samstag (18.30 Uhr) in Biessenhofen gehört mit zu den unangenehmsten Aufgaben in dieser Saison. „Zu Hause leben die vom Publikum“, weiß Klaus Schmid um die Stärke der Spielgemeinschaft, „da muss man Distanz halten.“ Dass die Allgäuer gegen den aktuellen Tabellenführer der Bezirksoberliga motiviert bis in die Haarspitzen sind, ist klar. Mit einer Punktebilanz von 12:8 hat der Ranglistenvierte noch eine theoretische Chance, ins Rennen um den Aufstieg einzugreifen.

Vor allem in der eigenen Halle sind die Biessenhofener eine Macht. Alle vier Heimspiele haben sie bisher für sich entschieden. Die Gilchger kommen mit der Empfehlung, ihre drei Auswärtsaufgaben allesamt gelöst zu haben. In Memmingen und in Kaufbeuren zeigte der TSV zuletzt aber keine überzeugende Leistung.

Umso wichtiger ist für Schmid, dass er in der Defensive wieder auf Maximilian Stöckl zurückgreifen kann. Nach seinem Kreuzbandriss spielt der Abwehrspezialist wieder groß auf und war beim jüngsten Heimsieg über Landsberg der Garant für den Sieg. An Stöckl sollen sich auch die Biessenhofener die Zähne ausbeißen.

In der Offensive kommen die Allgäuer mit 267 Treffern in dieser Runde nicht über gehobenen Durchschnitt hinaus. Allerdings verfügen sie mit Christoph Dreher und David Willert über zwei passable Schützen, die in dieser Saison je 54 Treffer erzielt haben. In der Abwehr erreicht die SG mit 272 Gegentoren auch keinen Spitzenwert, hat aber zwei Kisten weniger kassiert als der TSV.

Mit einem Sieg im Allgäu könnten die Falken die Weichen in Richtung Herbstmeisterschaft stellen. Bis es so weit ist, müssen sie noch bis zum vierten Advent warten. Erst dann fällt beim Spitzenspiel zwischen Kempten-Kottern und Unterpfaffenhofen/Germering die Entscheidung.  hch

 

1.Männer - TSV Landsberg - Stöckl kommt, die Falken siegen

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 11. Dezember 2018 um 06:15 Uhr Geschrieben von: Harald Meier Dienstag, den 11. Dezember 2018 um 06:15 Uhr

Quelle: Münchner Merkur E-paper

 

Stöckl kommt, die Falken siegen

Gilching verteidigt mit 34:24 gegen Landsberg Tabellenführung

 

Gilching – Als Klaus Schmid nach einer guten Viertelstunde Maximilian Stöckl ins Spiel brachte, begann der Anfang vom Ende der Landsberger Druckphase. „Damit war die Messe gelesen“, bezeichnete der Gilchinger Handballtrainer die Einwechslung seines Abwehrchefs als „Master-Move“ der Begegnung. Führten die Gäste bis dato noch mit 9:6 beim Tabellenersten der Bezirksoberliga, gelang ihnen erst kurz vor der Pause der zehnte Treffer. Bis dahin hatten die Falken die Partie nicht nur gedreht, sondern auch für sich entschieden. Den Halbzeitstand von 15:10 baute der Spitzenreiter bis zum Schluss auf 34:24 aus und behauptete mit diesem Sieg seine Stellung als Nummer eins der Liga.

Stöckl bescherte der Defensive nicht nur die lange vermisste Stabilität, er leitete durch seine Ballgewinne auch viele Gegenstöße ein, die zu zahlreichen Treffern führten. Besonders in den Vordergrund spielte sich Jonas Biechteler, der zuvor bei der Partie der Reserve eine unglückliche Figur abgegeben hatte. Im Dienst der ersten Mannschaft zündete er groß auf und warf elf Tore. „Er hat einen Tag erwischt, bei dem alles funktioniert hat“, wunderte sich selbst Schmid über die Leistungssteigerung seines Schützlings. Neben Biechteler lief auch Sebastian Mende zu starker Form auf und traf zehnmal ins Schwarze. Vergessen war da der Ärger des Trainers über Toni Skember, der bei den ersten sechs Angriffen des TSV gleich vier Bälle verloren hatte.

„Der Rest war harmlos“, sprach Schmid von einem entspannten Abend in der Rathaushalle. Die Gäste, die nur mit zehn Akteuren angetreten waren, brachen nach dem Seitenwechsel vollkommen ein. Die Gilchinger spielten sich dagegen in einen Rausch. „Es haben ein paar Sachen geklappt, die sonst nie geklappt haben“, sah der Coach sein Team vollkommen unbeschwert agieren. Auch die Torhüter leisteten ihren Beitrag zum deutlichen Sieg. Stefan Kreuzholz parierte zwei Siebenmeter und Peter Vogel einen.  hch

Torschützen: Biechteler 11, Mende 10, Skember 5, Bojanic 5/2, Bischoff 1, Laumer 1, Aust 1

   

1.Männer - Presse - Falken trainieren ohne Harz

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 07. Dezember 2018 um 06:07 Uhr Geschrieben von: Harald Meier Freitag, den 07. Dezember 2018 um 06:07 Uhr

Quelle: e-Paper Münchner Merkur

 

Falken trainieren ohne Harz

TSV kann sich keinen Patzer mehr leisten

 

Gilching – Ein wenig war Klaus Schmid schon überrascht, als seine Handballer von sich aus das Training modifizieren wollten. Die baten den Gilchinger Coach, im Hinblick auf das Heimspiel am Sonntag (18 Uhr) in der Rathaushalle gegen den TSV Landsberg ohne Harz üben zu dürfen. Der Wunsch ist nachvollziehbar. Vor ein paar Wochen machten die Weilheimer in Gilching von ihrem Recht Gebrauch, den Einsatz von Bindemitteln zu untersagen. Der Tabellenführer der Bezirksoberliga kam damit überhaupt nicht zurecht und ging gewaltig baden. Diese Erfahrung wollen die Gilchinger kein zweites Mal machen.

Die Pleite gegen Weilheim hat den Gilchingern zwei Minuspunkte beschert, die bei der Vergabe der Meisterschaft entscheidend sein können. Ein weiterer Aussetzer wäre nur schwer zu kompensieren, da in der Rückrunde einige schwere Aufgaben auf den aktuellen Klassenprimus warten. „Wir müssen kucken, was passiert“, sagt Schmid, der gespannt darauf ist, ob sein Team nicht nur im Training, sondern auch im Spiel die nötige Einstellung an den Tag legt. Präsentieren sie sich wieder so fahrig wie zuletzt in Kaufbeuren, steht die nächste Enttäuschung bevor.

Obwohl sich die Landsberger in akuter Abstiegsgefahr befinden, scheinen sie wieder neuen Elan gefunden zu haben. Der Trainerwechsel von Sofian Marrague zu Dirk Meier hat frische Kräfte freigesetzt. Am vergangenen Wochenende verzeichnete die Mannschaft gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf ihren zweiten Sieg in dieser Saison. Mit zehn Toren ragte Fynn Meier beim Vorletzten heraus. „Es kann sein, dass dort Aufbruchstimmung herrscht“, warnt Schmid vorsichtshalber schon mal vor.

Der Coach kann wieder auf Maximilian Stöckl zurückgreifen, der nach seinem auskurierten Kreuzbandriss zunächst nur in der Defensive eingesetzt wird. Der Einsatz von Felix Kraisy ist noch nicht klar.  hch

 

1.Männer - TSV Gilching erobert sich die Tabellenführung zurück

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 04. Dezember 2018 um 06:25 Uhr Geschrieben von: Harald Meier Dienstag, den 04. Dezember 2018 um 06:25 Uhr

Quelle: e-Paper Münchner Merkur

 

Falken fehlt derzeit der Teamgeist

HANDBALL - TSV Gilching erobert dennoch mit Mühe die Tabellenführung zurück

Gilching – Die Gilchinger Handballer haben die Gunst der Stunde genutzt und sich die Tabellenführung in der Bezirksoberliga zurückgeholt. Da die beiden Spitzen-Teams Kempten-Kottern und Unterpfaffenhofen/Germering spielfrei waren, reichte den Falken ein schmuckloser 28:27 (13:17)-Erfolg in Kaufbeuren, um den Sprung auf Platz eins zu landen. „Das Selbstverständnis ist ein Stück weit verlorengegangen“, sprach Klaus Schmid jedoch von einem Bruch im Spiel des TSV, der seit der Partie in Memmingen zu beobachten ist.

Der Trainer musste in der Pause mit seiner Mannschaft ein ernsthaftes Wort sprechen. Nach der Partie gegen Weilheim drohte auch das Spiel im Allgäu verlustig zu gehen. „17 Gegentore in einer Halbzeit gegen eine Mannschaft wie Kaufbeuren ist ein Witz“, schimpfte der Coach vor allem über seine Defensive, der es mal wieder an der nötigen Kommunikation fehlte. „Es hat größtenteils keine Absprachen in der Deckung gegeben“, monierte Schmid den „körperlosen Handball“, den sein Team zum Besten gab.

Nach der Pause begannen seine Akteure wieder mehr miteinander zu reden. Was auch daran lag, dass Maximilian Stöckl sein Comeback in der Abwehr gab. Der 22-Jährige, der länger als ein halbes Jahr wegen eines Kreuzbandrisses pausieren musste, erteilte in der zweiten Hälfte auf der zentralen Position die Kommandos. Die Spielgemeinschaft hatte es nun wesentlich schwerer, um zu ihren Toren zu kommen. Da auch die Kraft bei den Gastgebern kontinuierlich nachließ, schafften es die Gilchinger, sich nach 39 Minuten die Führung zurückzuholen. Kaufbeuren bekam zwar noch einmal die zweite Luft, aber drei Minuten vor dem Ende wendete der TSV ein zweites Mal das Blatt. Vor allem Manuel Mende im Kasten des TSV trug wesentlich dazu bei, dass nicht schon wieder ein Punktverlust zu beklagen war.

„Was im Moment fehlt, ist der Teamgeist“, stellte Schmid fest. Der Trainer konstatierte „bei dem einen oder anderen eine große Unzufriedenheit“. Deutlich wurde dies in der Pause, als mancher Akteur zunächst die Schuld bei seinen Mitstreitern suchte, anstatt sich selbst an die eigene Nase zu fassen. „Handball funktioniert nur mit Wille und Engagement“, weiß Schmid.

Torschützen: Mende 8, Bojanic 7/1, Skember 5, Kraisy 5, Hintz 1, Bischoff 1, Biechteler 1

   

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