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mA 3. Runde Landesligaqualifikation am 01.06.2019

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mA 3. Runde Landesligaqualifikation am 01.06.2019

 

Geschrieben am 03.06.2019, von Stephan Meyer

 

 

Am Samstag, den 01.06.2019, ging es für unsere männliche A-Jugend, in der dritten und letzten Runde der Landesligaqualifikation, zum wiederholten Male in dieser Saison, auf eine weite Auswärtsfahrt. Diesmal war der Austragungsort in Neuendettelsau bei Ansbach. Als Gegner warteten dort die Gastgeber der SG Kernfranken, der TV Bad Tölz sowie der TSV Rödelsee.

Ziel von Mannschaft und Trainern war, nachdem man sich in die dritte Runde gekämpft hatte, natürlich sich jetzt endgültig für die Landesliga zu qualifizieren. Allerdings sorgte die Verletzung eines weiteren Leistungsträgers und die Tatsache dass auch weitere Spieler abgesagt hatten, dafür dass man mit einem relativ kleinem Kader und etwas gemischten Gefühlen, die Reise nach Mittelfranken antreten musste.

Die Spiele im Einzelnen:

1. SG Kernfranken – TSV Gilching 22:22 (11:8): im Auftaktspiel hatte es unsere Mannschaft gleich mit den Gastgebern zu tun. Wie des Öfteren in den diesjährigen Qualifikationsrunden, verschlief unser Team den Start und lag nach zwölf Minuten erstmals mit vier Toren (3:7) zurück. Nun begann die Mannschaft zu kämpfen und konnte den Rückstand bis zur Pause auf drei Tore (8:11) verkürzen. Nach der Pause fanden die Jungs besser ins Spiel und verkürzten den Spielstand regelmäßig auf nur ein Tor Vorsprung für die Gegner. Dabei kamen sie mehrmals auch zum Ausgleich, ließen jedoch die Chance ihrerseits in Führung zu gehen jeweils aus. So fiel erst neun Sekunden vor dem Ende der, letztlich verdiente, Ausgleich für unsere A-Jugend zum 22:22 Endstand. Da man in der Offensive einige gute Chancen liegen gelassen hatte und man fälschlicherweise die SG Kernfranken, die später das Turnier gewinnen sollte, als den leichtesten Gegner eingestuft hatte, war die Stimmung nach dem Schlusspfiff etwas gedrückt.

2. TSV Gilching – TV Bad Tölz 21:26 (12:16): für dieses Spiel hatte man sich eigentlich vorgenommen sich durch einen Sieg etwas Luft zu verschaffen und die Möglichkeit sich für die Landesliga zu qualifizieren in der eigenen Hand zu behalten. Die Vorzeichen dafür standen eigentlich auch nicht ganz so schlecht, hatte man doch in der Vergangenheit in Punktspielen gegen den TV Bad Tölz zumeist gewinnen können, zudem war es für die Tölzer das zweite Spiel unmittelbar hintereinander, wohingegen unsere Jungs über eine Stunde Pause gehabt hatten. In der Realität verlief das Spiel jedoch leider ganz anders. Nach 16 Spielminuten gab es einen happigen Siebentorerückstand (8:15), da die Abwehrarbeit deutliche Defizite aufwies und dem Gegner immer wieder leichte Tore ermöglichte. Dennoch zeigte die Mannschaft Willen und Charakter, so dass der Rückstand bis zur Halbzeit wenigstens auf vier Tore (12:16) verkürzt werden konnte. Nach der Pause fanden unsere Jungs etwas besser ins Spiel und konnten in der 33. Minute auf zwei Tore herankommen (19:21). Der Schlussspurt gehörte jedoch wieder den Tölzern, die sich jetzt wieder Tor um Tor, bis zum Endstand von 21:26, absetzen konnten. Am Ende stand also eine, zwar verdiente, aber eigentlich vermeidbare Niederlage gegen einen durchaus schlagbaren Gegner. Nun war man in der unerfreulichen Situation, dass man, auch bei einem Sieg im letzten Spiel gegen den TSV Rödelsee, auf die anderen Ergebnisse angewiesen wäre, um sich noch für die Landesliga zu qualifizieren.

3. TSV Gilching – TSV Rödelsee 14:24 (6:17): die Vorzeichen waren klar, jetzt musste ein Sieg her und dann musste man noch darauf hoffen, dass die anderen Ergebnisse für uns günstig ausfallen würden. Wiederum hatten unsere Jungs den Vorteil, dass es für Rödelsee das zweite Spiel direkt hintereinander war und die Mannschaft des Gegners nicht mehr Feldspieler zur Verfügung hatte als unser Team. Dennoch waren die Jungs dem Druck des unbedingten Gewinnenmüssens  offenbar nicht gewachsen, denn nach drei Minuten lagen sie bereits mit 0:4 hinten. Diesmal war in der gesamten ersten Halbzeit auch kein Aufbäumen zu erkennen, so dass zur Halbzeit ein überaus deutlicher Rückstand von elf (!) Toren (6:17) zu Buche stand. Jetzt ging es nur noch darum sich mit Anstand aus dem Turnier zu verabschieden. Unsere Mannschaft zeigte in Halbzeit zwei Charakter und konnte diese sogar für sich entscheiden, was aber an der insgesamt deutlichen Niederlage nichts mehr ändern konnte. Damit hatte man auch das Ziel sich für die Landeliga, in der kommenden Saison zu qualifizieren, leider verfehlt und wird nun in der ÜBOL spielen.

Fazit: bis zur dritten Runde hatte unsere A-Jugend eigentlich eine brauchbare Qualifikation gespielt, sonst wäre man ja wohl auch gar nicht erst  in die dritte Runde gekommen. Von der grundsätzlichen Qualität her wäre eine Qualifikation für die Landesliga eigentlich auch durchaus möglich gewesen. Für das Scheitern in Runde drei sind wohl mehrere Dinge verantwortlich. Die Mehrzahl der Spieler des diesjährigen Kaders gehört dem jüngeren Jahrgang (2002) an, was im Jugendbereich es erfahrungsgemäß meistens schwerer macht sich für Landesliga oder Bayernliga zu qualifizieren. Darüber hinaus fehlten am Ende zwei Schlüsselspieler, aufgrund von Verletzungen, was die Aufgabe noch erschwerte, weil die Schwankungen im Leistungsvermögens innerhalb des Kaders (noch) zu groß sind, um solche Ausfälle wenigstens zum Teil kompensieren zu können. Dennoch muss man allen Spielern, die grundsätzlich absolut bereit waren die Aufgabe anzunehmen und den Trainern, die engagiert immer wieder nach Lösungen suchten, dafür ein Lob aussprechen. Ein Danke auch an die Spielereltern, die mit ihrer Bereitschaft dreimal weite Wege (Forchheim, Neutraubling, Neuendettelsau) als Fahrer auf sich zu nehmen das „Unternehmen Landesliga“, nach Kräften unterstützten.

Es spielten: Patrick Meyer (TW), Janik Schulz (13), Louis Gundelwein (10), Raffael Kögel (16/6), Nils Czaja (11), Lukas Kölsch (2), Marc Schwenk (2), Jonah Müller (3), Nicolas Aust

Trainer: Klaus Schmid, Uros Bojanic

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