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Jetzt geht’s Lund!

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Jetzt geht’s Lund!

Die mB- und mC-Jugend der Falken nahm zwischen den Jahren am größten internationalen Jugend-Handballturnier der Welt in Lund teil. Zusammen mit den Trainern und einem kleinen FanClub machten sich am späten Nachmittag des 25. Dezember insgesamt 32 Teilnehmer mit unserem Bus „Hopfenexpress“  (!) auf den Weg nach Südschweden. Nach einer langen, aber problemlosen Fahrt über Hannover, die Fähre Puttgarden- Rodby, Kopenhagen und die Öresund-Brücke  kam die Gruppe bereits am späten Vormittag in Lund an. Nach dem Einrichten der Schlafplätze in zwei Klassenräumen der Internationella Engelska Skolan und dem einen oder anderen spontanen Mittagsschläfchen ging es zum Abendessen in die Hauptmensa („… bei Mama schmeckt es besser!“) und zur Eröffnungsfeier in die Sparbanken Skane Arena. Die etwa einstündige „opening ceremony“  in der 4000 Zuschauer fassenden Halle mit Live-Musik, Show-Einlagen und dem Einmarsch der 16 teilnehmenden Nationen stellte den ersten Höhenpunkt der Lund-Reise dar. Insgesamt hatten mehr als 690 Teams aus Europa und sogar Indien und Hong Kong zu dem Turnier gemeldet, das dieses Jahr bereits sein 40jähriges Jubiläum feierte. Beeindruckend!

Die nächsten beiden Tage standen dann ganz im Zeichen der Gruppenspiele, die für beide Teams in unterschiedlichen Hallen außerhalb von Lund stattfanden. Hierbei traf die mB auf jeweils zwei Teams aus Dänemark und Schweden. Nach einer Auftaktniederlage gegen die Schweden von Skövde 2 konnte mit einem sensationellen Schlussspurt noch ein Unentschieden gegen die dänische Mannschaft Hillerod HK erreicht werden. Die beste Leistung des Turniers zeigte die Mannschaft aber  in der ersten Halbzeit gegen die 3. Mannschaft aus Hellerup (Dänemark).  Auch wenn das Spiel letztendlich mit einem Tor verloren wurde, konnte die Mannschaft zeigen, welches  Potential in ihr steckt. Im letzten Spiel gegen die Lokalmatadore vom späteren Halbfinalisten LöddeVikings HK  war man hingegen chancenlos. Auch bei der mC zeigte sich schnell, dass man mit dem doch sehr jungen und weitestgehend „Harz unerfahrenem“ Team gegen die starken und vor allem körperlich überlegenden Mannschaften LUIGU HF 1 und RP IF Linköping 2 aus Schweden sowie Herlev/Hjorten (Dänemark) und Handbalschool Rijmond (Niederlande) kaum Chancen hatte. Aber die Jungs kämpften bis zum Schluss und konnten mit der einen oder anderen guten Angriffs- oder Abwehraktion punkten. Somit ging es für beide Mannschaften am dritten Spieltag in das B-Play off, das leider sowohl von der mB nach einer 7:5 Halbzeitführung gegen die Schweden von Ankaret 3 als auch von der mC gegen die Jungs vom Handballleistungszentrum Ahlen verloren ging. Was bleibt in Erinnerung? Jugendhandball in Skandinavien ist durch eine unglaublich hohe Dynamik, großer körperlicher Präsenz („…wo züchten sie diese Spieler?“) und viel …. nein, sehr, sehr viel Harz geprägt. Auch die „skandinavische Art“ der Regelauslegung durch die Unparteiischen gehörte zu den vielen  Erfahrungen, die unsere Nachwuchs-Falken in den Spielen für ihre zukünftige Handballkarriere sammeln durften. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht!           

Und sonst noch? Neben den eigenen Spielen nutzten wir die Zeit für die notwendigen Mensagänge, die Erkundung der City von Lund,  den kostenlosen Besuch zweier Handballspiele der schwedischen 1. Liga (Damen und Herren) und natürlich dem Erleben vieler Turnierspiele der anderen Teams  (z.B. grandiose Halbfinale der mA oder wA). Ein Höhepunkt stellte sicherlich auch das Finale der beiden Teams der „special classes“ dar. Also Mannschaften bestehend aus Spieler/-innen mit geistiger oder körperlicher Behinderung. Mit welchem Engagement, welcher Leidenschaft und großartiger Fairness hier Handball gespielt wurde, begeisterte die zahlreichen Zuschauer sehr. Deshalb lief zu Recht mehrmals die Welle durch die Halle…

Am Abend des 30. Dezember hieß es dann Abschied nehmen und es ging mit unserem Hopfenexpress wieder zurück nach Gilching. Müde, aber gut gelaunt (stimmgewaltige Busparty, Jungs!), erreichten wir bereits am Sylvestervormittag wieder die Heimat. Bleibt noch ein großes „Danke schön“ an unsere finanziellen Unterstützer vom Hauptverein und der Abteilung und natürlich unserer kleinen, aber stimmgewaltigen Fangruppe auszusprechen. Das war wirkliche eine „Lunde“ Sache!

 Lund2018

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