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Spielberichte Weibliche B-Jugend

wB- und mB-Jugend gemeinsam beim 7. Königs-Beachturnier in Königsbrunn

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Juli 2019 um 10:41 Uhr Geschrieben von: SW Donnerstag, den 18. Juli 2019 um 10:39 Uhr

 

Nach einigen Beach-Handball-Trainingseinheiten auf dem Platz vom Alpaka Beach in Alling, konnten die Mannschaften der weiblichen und männlichen B-Jugend ihre Sandtauglichkeit beim Jugend-Beachhandball-Turnier in Königsbrunn am 13. Und 14. Juli 2019 unter Beweis stellen. Da es leider einige sehr kurzfristige Absagen anderer Mannschaften gab, reduzierten sich die Gruppenspiele leider auf 2 am Samstag und 1 am Sonntag. Das Wetter zeigte sich trotz der schlechten Vorhersagen von seiner besten Seite und trug zum Spaß im Sand beider Teams bei. Die Resultate können sich sehen lassen, denn die Mädels belegten, wie schon im letzten Jahr den 4ten Platz und die Jungs den 6 Platz.

 

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wB mB Königsbrunn 2019

 

Weibl. B-Jugend – 2 Siege reichen um in der Saison 2019/20 in der Landesliga zu spielen !

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Juli 2019 um 10:06 Uhr Geschrieben von: SW Dienstag, den 04. Juni 2019 um 14:33 Uhr

Genau mit diesen Worten hat Trainer Kees seine Ansprache vor dem ersten Spiel des dritten Qualifikationsturniers zur Landesliga eröffnet. Und, er sollte Recht behalten! Nach einem holprigen Anfang mit zwei mehr oder weniger deutlichen Niederlagen hat das Team der weiblichen B-Jugend mal wieder seine großartige Moral bewiesen und die letzten beiden Spiele gewonnen. Eins davon auch noch gegen den überragenden Gastgeber und Turniersieger des Spieltages, die Mädels des SC Vöhringen. Um mit den Worten von Jürgen Klopp zu kommentieren: Alles ist möglich!

So wie schon beim ersten Landesligaqualiturnier am 11. Mai in Heilsbronn, musste die Mannschaft um das Trainerduo Kees und Susanne wieder eine weite Anfahrt auf sich nehmen. Das Turnier fand in dem knapp 2 Stunden entfernten Vöhringen statt. Nicht nur die lange Fahrt machte Ihnen im Vorfeld zu schaffen, sondern auch die schwere Auslosung, die sie als Gegner bekommen hatten: 3 Mannschaften, die sich die Woche zuvor schon für die Bayernliga qualifizieren wollten. Der TSV Meitingen, der 1.FC Nürnberg und Schwabmünchen. Nur die Gastgeber des SC Vöhringen hatte sich, wie die Gilchingerinnen, für die Qualifikationsturniere zur Landesligaturniere gemeldet und im ersten Turnier Platz 2 und im zweiten souverän ohne Verlustpunkte Platz 1 belegt – also war es allen Spielerinnen und den Trainern von vornherein klar, dass das Weiterkommen kein Sonntagsspaziergang wird, sondern harte Arbeit bedeutet.

Der erste Gegner hieß dann auch gleich Schwabmünchen. Eine Mannschaft, die ihre Gegner mit einer offenen Abwehr irritieren möchte. Das hieß für die Gilchingerinnen sich viel zu bewegen, den Bällen entgegenlaufen und Wechsel ziehen. Also einfach Handball spielen. Am Anfang lief es super und Charlotte und Bella nutzten ihre Chancen und trafen ins Tor. Das hieß 2:0 Führung. Allerdings konnte Schwabmünchen mit ihren sehr athletischen Spielerinnen zum 2: 2 ausgleichen und bis zur Halbzeitpause sogar eine 6:3 Führung erzielen. Amelie konnte zwar den Rückstand nochmal auf 6:4 reduzieren, aber danach schlichen sich mal wieder die technischen Fehler ein und die Laufbereitschaft war nicht vorhanden. Trainer Kees versuchte mehrere Angriffsvarianten, aber die Gegnerinnen spielten immer wieder geschickt ihren Außen frei, die zu 90% das Tor traf und das Spiel wurde mit 14:9 dann doch zu deutlich verloren.  

Die Gegnerinnen des zweiten Spiels hatten sogar eine noch längere Anfahrt: es waren die Mädels aus Nürnberg. Sie hatten nur eine Auswechselspielerin und keinen Torwart dabei und ihr erstes Spiel mit 10:16 auch verloren. Allerdings spielte die Spielerin, die im ersten Spiel im Tor stand, jetzt im Feld und den Gilchingern wurde auch schnell klar warum: sie erzielte nicht nur in dieser, sondern auch noch bei allen weiteren Partien des Turniers die meisten Tore. Ihre Wurfkraft und körperliche Überlegenheit waren immens und keine Gilchingerin konnte sich dagegenstemmen. Alle wurden bei der Manndeckung von ihr überrollt. Aber das eigentliche Problem lag im Gilchinger Angriffspiel: es war Standhandball. Als hätten alle Blei in den Schuhen, bewegte sich niemand und die Bälle wurden im Stehen hin und her gepasst. So kann man kein Spiel gewinnen. Im Gegenteil in der Halbzeit stand es 9:2 für die Nürnbergerinnen. Das Trainerduo konnte die Mannschaft nicht aus seiner Lethargie rausholen und so ging das Spiel zu Recht mit 18:8 (!) verloren. Danach stellte sich die Frage: wollen die Mädels überhaupt Landesliga spielen?

Nach dem Genuss von Charlottes mitgebrachten Pfannkuchen mit Nutella schienen die Lebensgeister bei den Mädels zurückgekehrt zu sein. Der nächste Gegner hieß TSV Meitingen, eine schon aus der letztjährigen Qualifikationsrunde bekannt Mannschaft. Sie hatten auch ihre ersten beiden Spiele des Turniers schon verloren und wollten genauso wie die Gilchingerinnen unbedingt gewinnen. Es hieß die Spielerin auf Halblinks in den Griff zu bekommen: sie war wendig und tanzte entweder ihre Gegenspielerinnen aus oder konnte 2 Gegnerinnen binden und somit ihre Außenspielerin freispielen, die sehr treffsicher war. Also war die Devise frühes Stören und Festmachen der Gegnerinnen, so dass der Ball erst gar nicht weitergespielt werden konnte. Die Rechnung ging auf und zudem waren die Gilchingerinnen im Angriff schnell auf den Füßen, trauten sich in die gegnerische Abwehr rein zu gehen, spielten mit ihren Spielabläufen immer wieder ihre Mitspielerinnen frei und trafen ins Tor der Meitingerinnen. Trotzdem stand es zur Halbzeit erst 4:4 Unentschieden. In der 17ten Minute konnten die Gilchingerinnen erstmals einen 2-Tore Vorsprung rauspielen und das Spiel mit 10:7 gewinnen. War ein harter Kampf, aber alle Spielerinnen brachten vollen Einsatz- egal ob im Feld oder auf der Bank.

Wie schon in der letzten Woche trat das Team um 16.00 Uhr dann zu seinem letzten Spiel des Tages, gegen den souveränen Turniersieger SC Vöhringen an, der jedes seiner vorangegangenen Spiele hoch gewonnen hatte. Nichtsdestotrotz wollten die Gilchingerinnen ihr Bestes geben und der Devise von Jürgen Klopp folgen: Alles ist möglich! Da bei der Beobachtung der vorangegangenen Spiele von Vöhringen zwei Spielerinnen herausragend agierten, hatte Trainer Kees die Idee die Bessere der beiden von Anfang an durch Laura Manndecken zu lassen und dadurch von Anfang an den Spielaufbau der Vöhringerinnen zu stören. Und seine Rechnung ging auf – zudem, da die Gilchingerinnen im Angriff ihr Können zeigten und in der 5ten Minute mit 5:1 in Führung lagen. Die Vöhringer Trainerin nahm sichtlich verärgert eine Auszeit, die Kees dazu nutzte Katharina die Aufgabe zu erteilen, die 2te Spielerin Mannzudecken. Das hieß am Sechsmeterkreis wurde 4 gegen 4 gespielt, da sich die beiden gedeckten Spielerinnen ihrem Schicksal ergaben und sich nicht mehr ins Angriffspiel einschalteten. Kathi, Charlotte, Bella und Amelie hatten somit alle Hände voll zu tun und weite Strecken beim Verrutschen am Kreis zurückzulegen. Und das machten Sie hervorragend. Und wenn die Außenspielerin doch mal zum Wurf kam, war Flondina, die an diesem Sonntag überragend ihren Job im Tor der Gilchingerinnen machte, parat und hielt was sie halten konnte! Bis zur Halbzeit konnten die Vöhringerinnen nur 2 (!!) Tore erzielen und so ging es mit einem 6:2 für Gilching in die Pause.  In den letzten 12 Minuten des Turniers war klar zu sehen, was in den Mädels steckt und wofür sie so fleißig joggen waren: konditionell waren sie wirklich auf der Höhe und führten in der 19ten Minute immer noch mit 4 Toren (9:5). Ausschlaggebend dafür war außerdem die Ruhe, die sie im Angriffsspiel zeigten und so lang den Ball unter Kontrolle hielten, bis sie zum Tor vordringen konnten. Aber eine Minute vor Schluss stand es nur noch 10:9 für die Gilchingerinnen. Kees nahm eine Auszeit und motivierte die Mädels, weiterhin so lang zu spielen, bis sich die Lücken in der gegnerischen Abwehr auftun und dann konsequent auf´s Tor zu gehen. Die Gegnerinnen spielten dann in der letzten Minute eine komplett offene Manndeckung, die Amelie nutzte und ihrer Gegenspielerin weglaufen und das 11:9 erzielen konnte. Zurück in der Abwehr blieben noch 25 Sekunden, in denen Vöhringen zwar noch ein Tor erzielte, aber das Spiel für Gilching mit 11:10 gewonnen wurde. Unglaublich! Das Trainerduo Kees und Susanne waren (und sind es jetzt noch) stolz auf ihr Team und wurden mal wieder bestätigt, dass sich die Arbeit mit den Mädels lohnt und sie schon in nur einem Monat Zusammenarbeit soviel gelernt und umgesetzt haben!

Das Turnier war allerdings noch nicht zu Ende. Gilching hatte zu dem Zeitpunkt vor Nürnberg (die nur das Spiel gegen Gilching gewonnen hatte) und Meitingen (die alle ihre 3 Partien verloren hatten) Platz 3 inne, was hieß, dass sie für die Landesligasaison 2019/2020 qualifiziert waren. Meitingen hatte gar nichts mehr zu verlieren und Nürnberg musste gewinnen, um den dritten Platz einzunehmen. Und sie machten es wirklich spannend: Halbzeitstand 7:7. Irgendwie war die ganze Halle auf Meitinger Seite, die sich unbedingt mit wenigstens einem Sieg aus dem Turnier verabschieden wollten. Und so siegten sie tatsächlich mit 14:12 über Nürnberg, was bedeutet, dass Gilching auf dem 3ten Platz geblieben ist und in der Saison 2019/2020 in der Landesliga spielen wird!

Um noch die Frage nach dem zweiten Spiel zu beantworten: Ja, die Mädels wollen unbedingt Landesliga spielen! Und jetzt bleibt den Spielerinnen und den Trainern genügend Zeit bis zum Saisonanfang nach den Sommerferien, um ihr handballerisches Können weiter auszubauen, zu festigen und tolle Spiele zu zeigen. Mädels, ihr seid ein tolles Team.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die mitgefahrenen Eltern, die auf der Tribüne mitgefiebert und angefeuert haben und Leni und Celina aus der B2, die an diesem Sonntag das Team in Vöhringen unterstützt haben.

Mit dabei waren: Flondina Mani (Tor), Katharina Deutinger (5), Laura Schäufler (5), Amelie Gröbel (11), Isabell Gröbel (9), Xenia Hackenberg, Katharina Lenhardt, Viktoria Glück, Charlotte Böhm (8), Leni Beiwinkler (1), Celina Seligmüller, Julia Romacker 

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Weibl. B-Jugend – Auch beim 2ten Quali-Turnier zur Landesliga Platz 2

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 28. Mai 2019 um 21:19 Uhr Geschrieben von: SW Dienstag, den 28. Mai 2019 um 21:05 Uhr

Die Auslosung zum 2ten Qualifikationsturnier zur Landesligasaison 2019/20 war fahrtechnisch für das Trainerduo Kees Harreman und Susanne Walter schon mal ein Volltreffer: am Sonntag, 26. Mai 2019, Heimturnier in Gilching! Vor allem im Hinblick auf die wirklich herausragende Unterstützung der Eltern und anderen Fans des Gilchinger Jugendhandballs. Die Einen kümmerten sich um den Einkauf, das Belegen der Semmeln, dem Kuchen backen und Kaffee kochen und dann auch noch um den Verkauf am Hallenkiosk und die anderen stemmten die anfallende Arbeit am Kampfgericht. Von der Mannschaft und auch den Trainern ein herzliches Dankeschön dafür :)

Für das Spielerische war dann die Mannschaft selbst verantwortlich. Und gerade beim ersten Spiel des Turniers, gegen den MTV Paffenhofen, hielten die Mädels sich mit ihrem eigentlich Können erst mal sehr bedeckt und mussten bis eine SEKUNDE vor dem Abpfiff des Spiels, einem Rückstand hinterherlaufen. Der Ball wollte nicht in das gegnerische Tor und so ging man 1:4 in die Halbzeitpause. Wie schon bei dem Turnier zwei Wochen zuvor: die Abwehr, geführt von Kahi,  agierte 100%ig - aber im Angriff wurden wieder die vielen Chancen nicht verwertet oder der Ball ging wegen anderen technischen Fehlern verloren. Doch dann kam sie wieder – die tolle Moral, die die Mannschaft immer wieder beweist, indem sie sich nicht aufgibt. Eine wirklich klasse Eigenschaft, die gerade im Handball, dem Spiel, wo in den letzten Minuten noch so viel passiert und Spiele erst kurz vor Schluss entschieden werden. Das wichtigste Tor, nämlich das zum 5:7, 4 Minuten vor Schluss, erzielte Lena total selbstbewusst mit einem bundesligareifen Heber über den gegnerischen Torwart, nachdem sie die Abwehr „ausgetanzt“ hatte. (Zu bemerken gilt noch, das dieser Torwart der Beste des Turniers war !). Wie schon gesagt: 4 Minuten ist eine lange Zeit in einem Handballspiel – vor allem, wenn man den Aufholmodus eingeschaltet hat. Und das hatte das komplette Team: auf dem Spielfeld so wie auf der Bank. Eineinhalb Minuten vor Schluss konnten die Gilchingerinnen endlich zum 7:7 ausgleichen, aber Pfaffenhofen ging noch einmal mit 7:8 in Führung. Es galten noch 50 Sekunden herunter zu spielen und nochmal einen Ausgleich zu erzielen. Der Gilchinger Trainer Kees nahm 15 Sekunden vor Schluss nochmal eine Auszeit, um die Mädels zum Sieg zu pushen . Es war genau die richtige Entscheidung, denn Bella nahm sich in der Schlusssekunde den letzten Wurf und traf ins gegnerische Tor! So konnte zumindest schon mal ein wichtiger Punkt in dem nicht so einfachen Turnier gewonnen werden.

Nach einem Spiel Pause ging es gegen den späteren Turniersieger TSV Rothenburg. Die Mannschaft hatte sein erstes LL-Qualiturnier souverän gewonnen, trat aber zu der dann anstehenden Bayernligaquali nicht an. Also war klar, dass sie die stärksten Gegner des Sonntags sein werden. Wieder wurden die Gilchingerinnen mit einem großen Rückstand, nämlich 7:3, in die Halbzeitpause geschickt. Da die Auswechselbank der Gilchingerinnen umfangreich war, ging das Trainerduo mal mit einer anderen Aufstellung in die zweite Halbzeit. Und genau diese Rechnung ging auf: das Team  kämpfte sich auf ein 11:11 kurz vor der zwanzigsten Minute heran. Angeleitet von Lauras Ideen in der Mitte, erzielte fast jede Spielerin ein Tor! Ausschlaggebend aber war mal wieder die Abwehrleistung. Durch konsequentes Festmachen der Gegnerinnen, wurde deren Spielfluss immer wieder unterbrochen und die starken Werferinnen konnten nicht in die richtige Wurfposition gebrach werden. Es ging weiter bis zum 12:12 in Minute 20:43. Dann zeugte die starke Leistung der zweiten Halbzeit ihr Tribut und es passierten wieder Leichtsinnsfehler, die die Mannschaft aus Rothenburg den knappen Sieg des Spiels mit 15:13 einbrachte. Kurioserweise fiel das 13te Tor der Gilchingerinnen dieses Mal 1 Sekunde vor Schluss durch Laura, die genauso selbstbewusst aus dem Rückraum auf das gegnerische Tor warf, wie Bella im Spiel vorher.

Die Gegnerinnen des dritten Spiels hatten nicht eine so lange Anfahrt wie die anderen Gegnerinnen des Spieltages. Es war der Landkreisnachbar Eichenauer SV. Körperlich erst einmal der Heimmannschaft über- aber konditionell von Anfang an unterlegen. Die Gilchingerinnen konnten ein weiteres Mal von den absolvierten Joggingeinheiten sowie ihrer Schnelligkeit profitieren und gingen mit einer 8:5 Führung in die Halbzeitpause. Auch in der zweiten Halbzeit war der Vorsprung nie gefährdet und das Spiel wurde souverän mit 18:8 gewonnen, vor allem, da Amelie und Bella, sowie auch Flondina ihr Dursetzungsvermögen und Wurfkraft aus dem Rückraum gezielt einsetzten!

Um 16.00 Uhr trat das Team dann zu seinem letzten Spiel des Tages, gegen den Tuspo Heroldsberg an. Um in die nächste und letzte Runde der LL-Quali einziehen zu können, musste die Partie gewonnen werden. Alle anderen Rechnereien waren viel zu kompliziert. Also war die Parole wie in den Partien vorher: den Gegner anfassen, anfassen, anfassen und keinen Spielfluss aufkommen lassen – in der Abwehr gewinnt man das Spiel! Dementsprechend gestaltete sich das Spiel auch sehr “offen“ und die Heimmannschaft konnte nur mit einer 2-Tore Führung (7:5) in die Halbzeitpause gehen. Den Vorsprung konnten die Gilchingerinnen sogar noch auf 10:6 ausbauen – vor allem, da sie den „Spielauftakt“ (ein wildes Kreuzen vor der Abwehr) durschaut hatten und einfach stehen geblieben sind. So blieb die Abwehr geordnet und Heroldsberg kam nicht zum Abschluss. Gerade in dieser Partie haben Charlotte und Katharina ihre Abwehrqualitäten unter Beweis gestellt. Und wenn Leonie im Tor nicht so überragend gewesen wären, hätte das Spiel noch kippen können. Denn plötzlich stand die Mannschaft, wie auch schon mal 2 Wochen vorher, nur zu viert auf dem Feld. Aber trotzdem konnte sich Amelie in dieser Phase immer wieder durchsetzen und ein Tor erzielen und Bella warf die 7-Meter souverän ins gegnerische Tor. Das Publikum wurde wach gehalten, indem man Heroldsberg eine Minute vor Schluss noch zum 11:10 ran kommen ließ. Kees nahm wieder mit 20 Sekunden vor Schluss eine Auszeit (Proteste der gegnerischen Trainerin– warum ?) und so wurde von den Mädels in der offenen Manndeckung die letzten Sekunden „heruntergespielt“ . Bella schaltete sogar noch einmal ihren Turbo ein und machte ein weiteres mal in den letzten 3 Sekunden des Spiels das Siegtor zum 12:10. Das bedeutete sogar zweiter Platz des Turniers!

Sehr motivierend für das Team und die Trainer war natürlich auch die Unterstützung, die das Publikum mit ihrem Anfeuern während des Spiels gab. Danke dafür!

Das bedeutet: nächste Runde Landesligaquali! 

Mit dabei waren: Stina Czaja, Katharina Deutinger, Laura Schäufler, Amelie Gröbel, Isabell Gröbel, Xenia Hackenberg, Katharina Lenhardt, Viktoria Glück, Flondina Mani, Charlotte Böhm, Lena Moll Leonie Moll, Julia Romacker, Alexandra Greenberg

   

Weibl. B-Jugend – Wichtiger 2ter Platz beim ersten Quali-Turnier zur Landesliga

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 14. Mai 2019 um 09:25 Uhr Geschrieben von: SW Montag, den 13. Mai 2019 um 12:59 Uhr

Die weibliche B-Jugend und das Trainerduo Kees Harreman und Susanne Walter mussten am letzten Samstag schon sehr früh aufstehen: das erste Qualifikationsturnier zur Landesligasaison 2019/20 fand beim SG Kernfanken, in Heilsbronn statt. Das hieß, mindestens 2 Stunden Autofahrt! Und da das Team um 10.30 Uhr zum ersten Spiel gegen den Gastgeber SG Kernfranken antreten musste, ging es um 7.00 Uhr los. Mit der langen Autofahrt in den Knochen gestaltete sich das erste Spiel zäh und erst in der 9ten Minute konnten die Gilchingerinnen erstmalig mit 4:3 in Führung gehen. Der Grund dafür waren unzählige technische Fehler, die in den letzten Wochen weder im Training noch während des Vorbereitungsturniers bei der HSG B-ONE existent waren. Die Aufregung einiger Spielerinnen war wohl so groß, dass sie ihr vorhandenes Können nicht abrufen konnten. Trotzdem konnte der Vorsprung auf 8:3 ausgebaut werden – was auch gut so war, denn zu Beginn der 24zigsten Spielminute standen nach 2 x 2-Minutenstrafen nur noch 4 Gilchingerinnen auf dem Feld.  Diese vier agierten in der Abwehr aber mit so einer Entschlossenheit, so dass sie den 6 Gegnerinnen den Ball rausfangen konnten und sogar im Angriff ein Tor in doppelter Unterzahl erzielten. Das Spiel wurde knapp mit 11:8 gewonnen.  

Nach dem Spiel konnte man vor den Augen der Trainer und der Mannschaft viele Fragezeichen sehen: wo kamen plötzlich die vielen technischen Fehler her??? Sehr viele Anspiele, die ins Nirgendwo gingen, nicht gefangene Bälle, Schrittfehler (!), zwei 7-Meter verworfen und vor allem keine Bewegung im Angriff. Aber das Positive war, dass das Spiel trotzdem noch gewonnen und dass in der Abwehr vorbildlich zusammengearbeitet wurde. Das ließ natürlich auf die zweite Partie, gegen den TSV Gaimersheim hoffen, die direkt vorher schon ein Spiel bestreiten mussten und lediglich 15 Minuten Pause hatten. Allerdings war die Mannschaft mit einem breiten Kader angereist und bestand zudem fast nur aus dem älteren Jahrgang. Da Leonie und Stina, um sich nicht fest zu spielen, in diesem Spiel aussetzen mussten, ging Flondina ins Tor und entschärfte einige Bälle der dominanten Linkshänderin von Gaimersheim. Dass Laura in dem ersten Spiel gezeigt hatte, dass sie das Angriffsspiel sehr gut „organisieren“ kann, hat wohl auch der Trainer der Gegnerinnen gesehen und sie ab der 1ten Spielminute in Manndeckung genommen. Was bedeutete, dass viel, viel Raum im Angriff für den Rest des Teams bestand und sie durch einfaches Kreuzen die Abwehr hätten auseinander spielen können. Aber leider konnte dieser Raum nicht ausgenutzt werden – im Gegenteil, wieder gab es viel zu viele technische Fehler mit anschließendem Ballverlust. Mit 3 (!) verworfenen Siebenmetern, ging es mit einem 2:6 Rückstand in die Halbzeitpause. 6 Tore zu bekommen zeugt wieder von einer phantastischen Abwehr- und Torwarleistung, aber nur 2 Tore zu werfen ist viel zu wenig. In der 2ten Halbzeit bauten die Gaimersheimerinnen ihren Vorsprung sogar noch bis zu einem 3:10 aus, bis in der 22. Minute die Aufholjagd der Gilchingerinnen begann. Aber leider war das zu spät und das Spiel wurde mit 8:14 Toren verloren.

 „Aufstehen, Krone richten, Handball spielen….“ war das von den Trainern ausgegebene Motto für das dritte und letzte Spiel des Qualiturniers gegen den TV Altötting. Gesagt getan: die Mädels spielten im Angriff endlich wieder das, was sie 2 Wochen zuvor beim Vorbereitungsturnier der HSG B-ONE gezeigt hatten: nach einer souveränen Abwehr schnelles Umschalten nach vorn, 2te Welle mit wunderschönen Ballkombinationen und getroffenen Toren. Angefangen mit einem 1:0 ging es bis hin zum 8:0 - Halbzeitstand war 10:3. Obwohl es das dritte Spiel am Tag war, zeigten sich noch keinerlei Ermüdungserscheinungen (dazu beigetragen haben wohl doch die ungeliebten Joggingeinheiten), im Gegenteil, fast jede der Spielerinnen machte mindestens ein Tor und jede fand fast zur alten Form zurück. So konnte das Spiel deutlich mit 18:6 gewonnen und der zweite Platz des Turniers belegt werden. Das bedeutet: nächste Runde Landesligaquali

Vielen Dank vor allem an Leonie, die, nachdem sich Sascha am Mittwoch im Training verletzt hatte und jetzt 8 Wochen aussetzen muss, kurzfristig bereit war das Tor der B1 zu hüten! Und auch an die zahlreichen Fans, die den weiten Weg nach Heilsbronn nicht scheuten und die Mädels toll angefeuert haben.

Mit dabei waren: Stina Czaja (3), Katharina Deutinger (6), Laura Schäufler (4), Amelie Gröbel (8), Isabell Gröbel (6), Xenia Hackenberg (2), Katharina Lenhardt (2), Viktoria Glück, Flondina Mani, Charlotte Böhm (6), Leonie Moll, Julia Romacker, Alexandra Greenberg,

 

2. Qualirunde weibl. B-Jugend

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Geschrieben von: Harald Meier Sonntag, den 29. April 2018 um 19:35 Uhr

1.Platz - das ist Spitze!!

 

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