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wB: 5 Tore-Vorsprung verspielt und unglücklich mit einem Tor verloren

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Zum wiederholten Male mussten die Gilchingerinnen zwei schnelle Gegentore gleich zu Anfang des Spiels hinnehmen und so stand es in der Rathaushalle schon nach einer Spielminute 2:0 für die Gäste des SV München Laim. Eigentlich waren das Gilchinger Team und seine Trainer vor der einen sehr starken Spielerin des SV München Laim, die auch im BHV Kader sehr erfolgreich ist und mit einem Zweitspielrecht bei Würm-Mitte in der Bayernliga mitspielt, gewarnt und trotzdem gelangen direkt ihr diese 2 Tore. Da aber das Angriffsspiel der Gastgeberinnen zu Anfang sehr gut funktionierte und gerade Laura wieder den „Mut zur Lücke“ fand, sich gut durchzusetzen wusste und gleich 3 Tore in der ersten Halbzeit warf, war der 2 Tore-Vorsprung schnell wieder ausgeglichen.

Bis zur 11ten Minute gestaltete sich das Spiel sehr ausgeglichen und beide Abwehrreihen standen gut und ließen jeweils nur 4 Gegentore zu. Dann zeigten die Gastgeberinnen warum sie zurecht in der Landesliga spielen: in der eigenen Abwehr ergatterten sie sich den Ball, schalteten sofort in den Angriffsmodus um und transportierten den Ball vorbildlich in der zweiten Welle bis zur gegnerischen Abwehr – und das so schnell, so dass die Gegnerinnen nicht mitkamen - nutzten den freien Raum und konnten sich durch sehenswerte Tore von Amelie, Flondina und Katharina einen 9:4 Vorsprung in der 15ten Minute erspielen. Da sich leider im Angriff die technischen Fehler häuften und die Gäste wieder deutliche Gegenwehr zeigten, schafften diese den Rückstand auf 11:10 in der 24zigsten Minute zu verkürzen. Da am Samstag aber gerade Katharina ihr Können von der Außenposition zeigte und schon in der ersten Halbzeit 5 Ihrer insgesamt 8 Tore warf, konnten die Gastgeberinnen erstmalig in der Saison mit einem 3-Tore -Vorsprung (13:10) in die Halbzeit gehen.

Die Gilchingerinnen kamen mit der richtigen Portion Selbstbewußtsein aus der Halbzeitpause und konnten ihren Vorsprung sogar noch auf 15:10 in der 30igsten Minute ausbauen. Aber irgendwie waren sie nicht in der Lage diesen Vorsprung zu nutzen, bzw. zu halten, sondern erlaubten sich gerade im Angriff wieder viel zu viele technische Fehler: statt selbst zu werfen wurde wieder in Kleingruppen so lange gespielt, bis diejenige auf´s Tor warf, die in dem Moment die schlechteste Position hatte. Dabei verwandelte Amelie einen Freiwurf von der 9-Meter-Linie, so wie es im Lehrbuch steht. Oder Flondina und auch Charlotte nahmen ihren Schwung aus der 2ten Welle mit und warfen völlig unbedrängt von 10 Metern aufs Tor und die Bälle gingen rein. Das hätte viel öfter passieren müssen, da die Laimer kein aufmerksames Rückzugsverhalten hatten und die Torhüterin gerade mit solchen Wüfen sich ohne weiters Überwinden ließ. Im Angriff funktionierte gar nichts mehr so wie in der ersten Halbzeit und die Abwehr, das eigentliche Prunkstück der Mädels, stand nicht so geschlossen auf dem Feld, wie man es von ihr kennt. Die Lücken, die sich ergaben, nutzen die Gäste eins ums andere und konnten in der 39gsten Minute zum 17: 17 ausgleichen. Mit nur 2 Auswechselspielerinnen auf der Bank, besteht auch nicht die Möglichkeit jeder Spielerin mal eine kurze Auszeit zu geben, um wieder Kraft zu tanken. Im Gegenteil, wie so oft, gab es auch noch 2-Minuten-Strafen und 5 Spielerinnen mussten arbeiten wie 6 – das strengt natürlich ungemein an. In den letzten 10 Minuten des Spiels konnte sich weder Laim noch die Gastgeberinnen deutlich absetzen und so stand es bei der Uhrzeit 49:30 21:22 für die Gäste. Trainer Kees nahm die Auszeit und gab nochmals den Tip, dass unbedingt der lange Pass auf Katharina nach Außen kommen muss. Dazu wurde noch Sascha aus dem Tor geholt und der 7te Feldspieler eingewechselt. Und wirklich, der Pass kam an und Katharina, die das gesamte Spiel grandios ihre Bälle ins Tor gebracht hatte, traf den Pfosten und es kam der Schlusspfiff.

So rießig die Freude nach dem Spielende in der letzten Woche war, so traurig und enttäuscht war das Team und seine Trainer nach dem Schlusspfiff am Samstag. Jetzt heißt es für alle nach dem Hinfallen wieder aufstehen – Krone richten – weiter spielen! Ihr wisst, dass ihr es könnt Mädels. Auch wenn das Spiel verloren ging, gab es von den Zuschauern nur positive Kommentare, was ihr für ein tolles, niveauvolles und unterhaltsames Handballspiel gezeigt habt.

Am nächsten Samstag müssen die Mädels um 17.30 Uhr beim Viertplazierten VFL Günzburg antreten. Mit 3 Siegen, 1 Unentscheiden und 2 Niederlagen haben sie eine positive Bilanz und sind schwer einzuschätzen. Also wird das Beste für die Gilchinger sein, sich auf die eigenen Stärken konzentrieren und diese in den zwei Trainingseinheit in dieser Woche nochmals zu festigen.

Mit dabei waren: Alexandra Greenberg (Tor), Katharina Deutinger (7), Laura Schäufler (3), Amelie Gröbel (5/1), Stina Czaja, Katharina Lenhardt, Flondina Mani (5), Charlotte Böhm (1), Xenia Hackenberg, Julia Romacker, Isabell Gröbel

 

Aufstehen Hinfallenjpg

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