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wB: Bärenstarke Torhüterin hinter einer konsequenten Abwehr sichert 2 Punkte zum Saisonstart

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Seit dem 7. März diesen Jahres stand die weibliche B-Jugend nicht mehr auf dem Handballfeld, um sich mit einer anderen Mannschaft um einen Sieg zu „battlen“. In der letzten Saison war nur noch das Rückspiel gegen den TSV Allach offen, als COVID 19 kam und die Tabelle „eingefroren“ wurde. Umso glücklicher waren die Mannschaft, die Trainer und auch die Eltern und Fans, dass am Samstag, den 3. Oktober 2020 endlich wieder ein Spiel in der neuformierten Landeligagruppe Süd-Ost stattfinden konnte. Als Gäste kamen die Mädels die HSG Freising-Neufahrn in die Rathaushalle, die entsprechend des Hygienekonzepts ausgestattet wurde, um einen reibungslosen Spielbetrieb zu gewährleisten.

Doch zuvor noch ein kurzer Rückblick, was alles seit März passiert ist: Charlotte, Katharina, Kathi und Flondina wurden in die neugebildete A-Jugendmannschaft verabschiedet und Leni, Celina, Anki, Leonie und Lena wurden in die B-Jugendmannschaft integriert. Sie haben letztes Jahr schon öfters in der B1 ausgeholfen, sind aber jetzt zum festen Bestandteil des Teams geworden. Da die Mädels seit März bekanntlich auf viele Dinge im privaten Umfeld verzichten mussten, nutzten sie jede Möglichkeit ins Handballtraining zu kommen, das eine gelungene Abwechslung zum Home-Schooling bot. Zuerst wurde mit „Social Distance“ gejoggt, dann mit Abstand auf einem Parkplatz (!) trainiert und dann irgendwann konnten alle mit vielen Auflagen wieder in der Sporthalle. Und die vielen Trainingseinheiten haben sich ausgezahlt! Einmal im Teamzusammenhalt und dann auch bei der Leistungs- und Konditionssteigerung jeder einzelnen Spielerin.

Was war die Spannung bei der einen oder anderen vor und während des Spiels am Samstag groß. Zuvor absolvierten alle gemeinsam noch ein tolles Fotoshooting in der neuen Mannschaftsformation (lasst euch überraschen) und strahlten eine unbändige Lust auf die anstehende Partie aus. Und trotzdem war der Start mehr als holprig. Die Gäste führten nach 2 Minuten mit einem Tor und konnten bis in die 15te Minute einen Vorsprung von 5:1 herausspielen. Fünf sind nicht viele Tore – aber nur 1 Tor werfen ist noch weniger. Die Abwehr der Gilchingerinnen war erstklassig: man stand immer zu zweit einer Gegnerin gegenüber, griff sie gut an oder spielte den Ball heraus. Allerdings war der Angriff viel zu statisch und ließ sich von der sehr offenen 3-2-1-Abwehr der Freisingerinnen aus dem Konzept bringen. Zudem wurden die ersten 3 Siebenmeter, die es bis zur 14ten Minute gab, verworfen. Ab der 16ten Minute besannen sich die Gastgeberinnen endlich auf Ihr Können und Laura und Leni spielten ihre Gegnerinnen aus und trafen endlich ins gegnerische Tor. Auch Amelie konnte kurz vor der Halbzeit Ihr Torekonto auf 4 Treffer aufstocken und so gingen die Teams mit einem gerechten 6:6 in die Pause. Neben Amelie wurde auch Sascha im Tor immer besser und hielt zur Krönung 13 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff einen wichtigen Siebenmeter. Und andere sollten noch folgen!

Auch in der 2ten Halbzeit konnten die Gäste das erste Tor werfen. Allerdings traf Amelie im nächsten Angriff zum Ausgleich und Celina konnte 3 Minuten später die erste Führung der Gilchingerinnen herausspielen. Endlich kam Bewegung in den Gilchinger Angriff und schon fielen Tore, bzw. wurden Siebenmeter herausgespielt. In der 34sigsten Minute gab es den vierten Siebenmeter für Gilching und nachdem ja die ersten 3 verworfen wurden, gab Trainer Kees Amelie mit auf den Weg ihr ganzes Können auszupacken. Sie tat es und traf souverän zur 9:7 Führung. Die Deckung bekam die großgewachsene Kreisläuferin nicht so richtig in Griff und der Schiedsrichter entschied viel zu oft (5x) auf einen Siebenmeter für die Gäste. Allerdings hatte, wie schon oben erwähnt, Sascha einen Sahnetag im Tor und hielt noch einmal 2 Stück somit konnte sich die Freisingerinnen nicht weiter absetzen. In der 44zigsten Minute stand es dann 11:11 ausgeglichen und das Trainerteam musste die Mannschaft nochmal motivieren nicht nachzulassen. Vor allem, da Laura, die bis dahin mal wieder in der Abwehr bärenstark agierte und ihre Gegenspielerinnen wie gewohnt in Schach hielt und im Angriff das Spiel lenkte, schmerzhaft umgeknickt ist und nicht weiterspielen konnte. Gute Besserung an dieser Stelle von uns allen! Es ging ein kurzer negativer Ruck durchs Team, der aber in positive Energie umgesetzt wurde, was für die enorme mentale Stärke der Mädels spricht. In der Abwehr wurde zugepackt, als hätte das Spiel gerade erst angefangen und Amelie warf 2 weitere Tore und konnte Ihr Torekonto mit dem Treffer zum 14:12 Endstand an diesem Tag auf 9 (!!) ausbauen.

Fazit zum ersten Spiel: Mädels, ihr könnt viel, viel mehr und habt weit unter euren Möglichkeiten gespielt. Vor allem die Torausbeute oder das Anspiel an die freien Mitspielerinnen ließ zu wünschen übrig. Aber, jetzt wissen wir ja, woran wir arbeiten müssen :)

Ein großes Dankeschön noch einmal an die vielen Helfer, dass das Spiel überhaupt stattfinden konnte! Egal ob am Kampfgericht, beim Hallenverkauf, Zuschauer registrieren oder beim Desinfizieren, was nur zu desinfizieren geht. Es waren viele, viele Helfer im Einsatz - auch schon die Tage vorher, um die Rathaushalle nach allen BHV-Vorgaben auszustatten! Und auch danke an die Spielerinnen, den Trainer und den Zuschauern von Freising-Neufahrn, dass ihr zu dem sehr fair geführten Spiel angetreten seid und euch an die "Regeln" gehalten habt. Wenn das alle so machen, könnte die Saison ja vielleicht doch noch länger dauern, als manche glauben. Lasst uns alle die Daumen drücken und bleibt gesund.

Mit dabei waren: Alexandra Greenberg (Tor), Stina Czaja, Leni Beiwinkler (2), Julia Romacker, Laura Schäufler (1), Amelie Gröbel (9), Isabell Gröbel (1), Xenia Hackenberg, Viktoria Glück, Celina Seligmüller (1), Annkathrin Dietrich

 

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