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Weibl. B-Jugend – Auch beim 2ten Quali-Turnier zur Landesliga Platz 2

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Die Auslosung zum 2ten Qualifikationsturnier zur Landesligasaison 2019/20 war fahrtechnisch für das Trainerduo Kees Harreman und Susanne Walter schon mal ein Volltreffer: am Sonntag, 26. Mai 2019, Heimturnier in Gilching! Vor allem im Hinblick auf die wirklich herausragende Unterstützung der Eltern und anderen Fans des Gilchinger Jugendhandballs. Die Einen kümmerten sich um den Einkauf, das Belegen der Semmeln, dem Kuchen backen und Kaffee kochen und dann auch noch um den Verkauf am Hallenkiosk und die anderen stemmten die anfallende Arbeit am Kampfgericht. Von der Mannschaft und auch den Trainern ein herzliches Dankeschön dafür :)

Für das Spielerische war dann die Mannschaft selbst verantwortlich. Und gerade beim ersten Spiel des Turniers, gegen den MTV Paffenhofen, hielten die Mädels sich mit ihrem eigentlich Können erst mal sehr bedeckt und mussten bis eine SEKUNDE vor dem Abpfiff des Spiels, einem Rückstand hinterherlaufen. Der Ball wollte nicht in das gegnerische Tor und so ging man 1:4 in die Halbzeitpause. Wie schon bei dem Turnier zwei Wochen zuvor: die Abwehr, geführt von Kahi,  agierte 100%ig - aber im Angriff wurden wieder die vielen Chancen nicht verwertet oder der Ball ging wegen anderen technischen Fehlern verloren. Doch dann kam sie wieder – die tolle Moral, die die Mannschaft immer wieder beweist, indem sie sich nicht aufgibt. Eine wirklich klasse Eigenschaft, die gerade im Handball, dem Spiel, wo in den letzten Minuten noch so viel passiert und Spiele erst kurz vor Schluss entschieden werden. Das wichtigste Tor, nämlich das zum 5:7, 4 Minuten vor Schluss, erzielte Lena total selbstbewusst mit einem bundesligareifen Heber über den gegnerischen Torwart, nachdem sie die Abwehr „ausgetanzt“ hatte. (Zu bemerken gilt noch, das dieser Torwart der Beste des Turniers war !). Wie schon gesagt: 4 Minuten ist eine lange Zeit in einem Handballspiel – vor allem, wenn man den Aufholmodus eingeschaltet hat. Und das hatte das komplette Team: auf dem Spielfeld so wie auf der Bank. Eineinhalb Minuten vor Schluss konnten die Gilchingerinnen endlich zum 7:7 ausgleichen, aber Pfaffenhofen ging noch einmal mit 7:8 in Führung. Es galten noch 50 Sekunden herunter zu spielen und nochmal einen Ausgleich zu erzielen. Der Gilchinger Trainer Kees nahm 15 Sekunden vor Schluss nochmal eine Auszeit, um die Mädels zum Sieg zu pushen . Es war genau die richtige Entscheidung, denn Bella nahm sich in der Schlusssekunde den letzten Wurf und traf ins gegnerische Tor! So konnte zumindest schon mal ein wichtiger Punkt in dem nicht so einfachen Turnier gewonnen werden.

Nach einem Spiel Pause ging es gegen den späteren Turniersieger TSV Rothenburg. Die Mannschaft hatte sein erstes LL-Qualiturnier souverän gewonnen, trat aber zu der dann anstehenden Bayernligaquali nicht an. Also war klar, dass sie die stärksten Gegner des Sonntags sein werden. Wieder wurden die Gilchingerinnen mit einem großen Rückstand, nämlich 7:3, in die Halbzeitpause geschickt. Da die Auswechselbank der Gilchingerinnen umfangreich war, ging das Trainerduo mal mit einer anderen Aufstellung in die zweite Halbzeit. Und genau diese Rechnung ging auf: das Team  kämpfte sich auf ein 11:11 kurz vor der zwanzigsten Minute heran. Angeleitet von Lauras Ideen in der Mitte, erzielte fast jede Spielerin ein Tor! Ausschlaggebend aber war mal wieder die Abwehrleistung. Durch konsequentes Festmachen der Gegnerinnen, wurde deren Spielfluss immer wieder unterbrochen und die starken Werferinnen konnten nicht in die richtige Wurfposition gebrach werden. Es ging weiter bis zum 12:12 in Minute 20:43. Dann zeugte die starke Leistung der zweiten Halbzeit ihr Tribut und es passierten wieder Leichtsinnsfehler, die die Mannschaft aus Rothenburg den knappen Sieg des Spiels mit 15:13 einbrachte. Kurioserweise fiel das 13te Tor der Gilchingerinnen dieses Mal 1 Sekunde vor Schluss durch Laura, die genauso selbstbewusst aus dem Rückraum auf das gegnerische Tor warf, wie Bella im Spiel vorher.

Die Gegnerinnen des dritten Spiels hatten nicht eine so lange Anfahrt wie die anderen Gegnerinnen des Spieltages. Es war der Landkreisnachbar Eichenauer SV. Körperlich erst einmal der Heimmannschaft über- aber konditionell von Anfang an unterlegen. Die Gilchingerinnen konnten ein weiteres Mal von den absolvierten Joggingeinheiten sowie ihrer Schnelligkeit profitieren und gingen mit einer 8:5 Führung in die Halbzeitpause. Auch in der zweiten Halbzeit war der Vorsprung nie gefährdet und das Spiel wurde souverän mit 18:8 gewonnen, vor allem, da Amelie und Bella, sowie auch Flondina ihr Dursetzungsvermögen und Wurfkraft aus dem Rückraum gezielt einsetzten!

Um 16.00 Uhr trat das Team dann zu seinem letzten Spiel des Tages, gegen den Tuspo Heroldsberg an. Um in die nächste und letzte Runde der LL-Quali einziehen zu können, musste die Partie gewonnen werden. Alle anderen Rechnereien waren viel zu kompliziert. Also war die Parole wie in den Partien vorher: den Gegner anfassen, anfassen, anfassen und keinen Spielfluss aufkommen lassen – in der Abwehr gewinnt man das Spiel! Dementsprechend gestaltete sich das Spiel auch sehr “offen“ und die Heimmannschaft konnte nur mit einer 2-Tore Führung (7:5) in die Halbzeitpause gehen. Den Vorsprung konnten die Gilchingerinnen sogar noch auf 10:6 ausbauen – vor allem, da sie den „Spielauftakt“ (ein wildes Kreuzen vor der Abwehr) durschaut hatten und einfach stehen geblieben sind. So blieb die Abwehr geordnet und Heroldsberg kam nicht zum Abschluss. Gerade in dieser Partie haben Charlotte und Katharina ihre Abwehrqualitäten unter Beweis gestellt. Und wenn Leonie im Tor nicht so überragend gewesen wären, hätte das Spiel noch kippen können. Denn plötzlich stand die Mannschaft, wie auch schon mal 2 Wochen vorher, nur zu viert auf dem Feld. Aber trotzdem konnte sich Amelie in dieser Phase immer wieder durchsetzen und ein Tor erzielen und Bella warf die 7-Meter souverän ins gegnerische Tor. Das Publikum wurde wach gehalten, indem man Heroldsberg eine Minute vor Schluss noch zum 11:10 ran kommen ließ. Kees nahm wieder mit 20 Sekunden vor Schluss eine Auszeit (Proteste der gegnerischen Trainerin– warum ?) und so wurde von den Mädels in der offenen Manndeckung die letzten Sekunden „heruntergespielt“ . Bella schaltete sogar noch einmal ihren Turbo ein und machte ein weiteres mal in den letzten 3 Sekunden des Spiels das Siegtor zum 12:10. Das bedeutete sogar zweiter Platz des Turniers!

Sehr motivierend für das Team und die Trainer war natürlich auch die Unterstützung, die das Publikum mit ihrem Anfeuern während des Spiels gab. Danke dafür!

Das bedeutet: nächste Runde Landesligaquali! 

Mit dabei waren: Stina Czaja, Katharina Deutinger, Laura Schäufler, Amelie Gröbel, Isabell Gröbel, Xenia Hackenberg, Katharina Lenhardt, Viktoria Glück, Flondina Mani, Charlotte Böhm, Lena Moll Leonie Moll, Julia Romacker, Alexandra Greenberg

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